Verbalattacke des Ex-HSVer : Markus Babbel lästert: "Usain Bolt? Das reicht in 100 Jahren nicht"

Seit Mai 2018 ist Markus Babbel Trainer beim australischen Erstligisten Western Sydney Wanderers.
Seit Mai 2018 ist Markus Babbel Trainer beim australischen Erstligisten Western Sydney Wanderers.

Für einen großen initiierten PR-Coup hält Ex-Hertha-Coach Markus Babbel die Fußballer-Karriere des Usain Bolt.

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18. Oktober 2018, 16:40 Uhr

Sydney | Markus Babbel - als Trainer mittlerweile bei den Western Sydney Wanderers unter Vertrag - sieht die Fußball-Karriere von Sprintlegende Usain Bolt in Australien kritisch. Der Weltrekordler (32) spielt zur Zeit bei den Central Coast Mariners in der A-League. "Ich habe ihn spielen sehen", sagte Babbel der Schweizer Zeitung "Blick" (Donnerstag). "Bei aller Liebe, das reicht in 100 Jahren nicht. Als PR-Aktion ist es sensationell. Die A-League erhält durch ihn viel Aufmerksamkeit. Aber ehrlich gesagt, kann ich das nicht ernstnehmen", betonte Babbel.

Bolt lehnte Angebot aus Europa ab

Bolt hatte zuletzt mit seinen ersten beiden Profi-Toren erneut für Schlagzeilen gesorgt und mit einem Wechsel nach Europa kokettiert. Der maltesische Meister FC Valetta hatte Interesse bekundet, zu einer Verpflichtung Bolts wird es aber nicht kommen. Bolt wolle diese Möglichkeit nicht weiter verfolgen, sagte sein Agent Ricky Simms dem US-Sender ESPN und verwies darauf, dass der Ex-Leichtathlet regelmäßig ähnliche Angebote erhalte.

In Sydney neues Zuhause gefunden

Die Western Sydney Wanderers hatten Ex-Naionalspieler Babbel im Frühjahr als Cheftrainer engagiert. Der Ex-Münchner zeigte sich vom Leben in Sydney begeistert: "Die Stadt ist aber wirklich riesig. Wir haben hier das große Glück gefunden", sagte er. Babbel war vorher als Trainer beim FC Luzern in der Schweiz und hatte in der Bundesliga den VfB Stuttgart, Hertha BSC und 1899 Hoffenheim trainiert. Die Wanderers haben vor der Saison, die am Wochenende mit dem ersten Spieltag startet, unter anderem auch den Ex-Schalker Alexander Baumjohann verpflichtet. Neben ihm hat Babbel auch noch einen zweiten deutschen Spieler verpflichtet: Patrick Ziegler wechselte vom 1. FC Kaiserslautern in die australische Metropole.

Die Wanderers hoffen auf einen bessere Platzierung als in der vergangenen Saison, da wurde das Team Siebter. Favorit auf die Meisterschaft ist Titelverteidiger Melbourne Victory und Adelaide United mit dem zweiten deutschen Coach Marco Kurz.

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