Forderung von Insolvenzverwalter : Situation beim Chemnitzer FC spitzt sich zu: Notvorstand in Haft?

CFC-Insolvenzverwalter Klaus Siemon stellt Forderungen.
CFC-Insolvenzverwalter Klaus Siemon stellt Forderungen.

Der Fußball-Drittligist Chemnitzer FC kommt nicht zur Ruhe. Eine skurrile Forderung sorgt für neuen Zündstoff.

svz.de von
14. August 2019, 13:54 Uhr

Chemnitz | Der Streit zwischen Insolvenzverwalter und Notvorstand beim Fußball-Drittligisten spitzt sich dramatisch zu. Wenige Tage vor der Mitgliederversammlung am Montag hat Insolvenzverwalter Klaus Siemon beim Chemnitzer Insolvenzgericht beantragt, die drei Mitglieder des Notvorstands für die Dauer der Veranstaltung inhaftieren zu lassen. Das bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch. Zuerst hatten "Tag24" und die "Freie Presse" darüber berichtet.

Geringe Erfolgsaussichten

Der Notvorstand des Clubs besteht aus Andreas Georgi, Annette Neuerburg und Frank Sorge. Eine Entscheidung über den Antrag ist nach Sprecher-Angaben noch nicht gefallen. Allerdings sind die Erfolgsaussichten eher gering.

Handelt der Insolvenzverwalter rechtens?

Die Mitgliederversammlung des CFC findet am kommenden Montag von 18.30 Uhr an in der Messe statt. Dort soll ein neuer Aufsichtsrat gewählt werden, woran sich der neuerlich Streit entzündet hat. Auf der aktuell vorliegenden Liste stehen zwei Kandidaten, gegen die sich Siemon ausspricht. Der Insolvenzverwalter will erreichen, dass nur Personen gewählt werden dürfen, zu denen er seine Zustimmung gegeben hat. Ob dies rechtens ist, muss noch geklärt werden.

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