In Nordrhein-Westfalen : Zwei deutsche Traditionsclubs kämpfen ums Überleben

Der frühere Wattenscheider Stürmer Marek Lesniak bejubelt auf diesem Bild einen Treffer gegen den FC Bayern (erzielt am 2. April 1993 beim 2:0-Sieg der Bochumer).
Der frühere Wattenscheider Stürmer Marek Lesniak bejubelt auf diesem Bild einen Treffer gegen den FC Bayern (erzielt am 2. April 1993 beim 2:0-Sieg der Bochumer).

Der Wuppertaler SV und die SG Wattenscheid 09 schafften es einst bis in die Bundesliga.

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07. Januar 2019, 17:19 Uhr

Bochum/Wuppertal | Die beiden ehemaligen Fußball-Bundesligisten Wuppertaler SV und SG Wattenscheid 09 kämpfen gegen den finanziellen Kollaps. Laut Medienberichten vom Montag ist der WSV wirtschaftlich so angeschlagen, dass alle Regionalliga-Spieler den Club noch in der laufenden Transferperiode ablösefrei verlassen können. Die Vereinsführung teilte zur prekären Situation lediglich mit, man überprüfe die gesteckten Ziele und habe für die nächsten Jahre neue definiert.

Nicht minder schwierig ist die Lage beim Club aus Bochum, der ebenfalls in der Regionalliga-Staffel West spielt. 350 000 Euro fehlen in der Klubkasse, bis zum 14. Januar muss die Deckungslücke gefüllt sein. Deswegen riefen die Wattenscheider schon vor Weihnachten zu Spenden auf. Inzwischen kamen den Angaben zufolge rund 110.000 Euro zusammen (es wurde sogar eine Crowdfunding-Seite eingerichtet). Die Aktion habe auch dazu geführt, dass sich ehemalige Spieler und potenzielle Sponsoren gemeldet hätten, hieß es. Der Club stehe vor der wichtigsten Woche in der Vereinsgeschichte.

Wuppertal spielte zwischen 1972 und 1975 in der Bundesliga, Wattenscheid zwischen 1990 und 1994.

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