Nach dem Karriereende : Rüpel Ribéry stehen die Türen beim FC Bayern offen

Franck Ribéry wechselte 2007 für 25 Millionen Euro von Olympique Marseille zum FC Bayern.
Franck Ribéry wechselte 2007 für 25 Millionen Euro von Olympique Marseille zum FC Bayern.

Trotz seiner vielen Eskapaden stehen für Franck Ribéry auch nach seinem Karriereende die Türen beim FC Bayern offen.

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16. Januar 2019, 11:26 Uhr

München | Der FC Bayern München will mit Franck Ribéry nach dessen Laufbahnende weiter zusammenarbeiten. "Ich würde mir wünschen, dass uns Franck erhalten bleibt, nachdem er seine Karriere beendet hat – in welcher Rolle auch immer", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic der "Sport Bild" (Mittwoch). Ribérys Vertrag beim deutschen Fußball-Meister läuft am Saisonende aus, ein weiteres Profijahr in München wird nicht erwartet.

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Stress befürchtet Salihamidzic in der Vertragsfrage nicht. "Die Beziehung zwischen dem FC Bayern und Franck ist einmalig", sagte der Sportdirektor. "Egal was passiert, jeder wird sich professionell verhalten." Ribéry hatte zuletzt mit Beleidigungen auf Angriffe reagiert, nachdem er sich in Dubai ein vergoldetes Steak hatte servieren lassen. Der FC Bayern hatte danach angeblich eine hohe Geldstrafe gegen ihn ausgesprochen.

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Nach dem Zugang von Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart im Sommer und den Bemühungen um Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea kündigte Salihamidzic "noch einige Transfers" an. Lucas Hernández (Atlético Madrid) ist ein Kandidat. "Wir haben bereits Gespräche geführt, es wird weitere geben. Dass er im Winter kommt, ist unrealistisch", sagte Salihamidzic.

In der Personalie von Leihspieler James Rodríguez, den die Münchner mittels einer 42-Millionen-Option fest von Real Madrid verpflichten können, hielt er sich zurück. "Wir schauen uns die Rückrunde an und werden die richtigen Schlüsse ziehen", sagte Salihamidzic.

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Der 42-Jährige schloss in dem Interview erneut eine eigene Zukunft unter einem anderen Sportvorstand aus. "Wenn sie sich für einen anderen Sportvorstand als mich entscheiden, bin ich nicht mehr der richtige Sportdirektor", sagte Salihamidzic.

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