Chelsea gegen Manchester City : Mit Video: Riesen-Eklat bei englischem Ligapokal-Finale

Chelsea-Trainer Maurizio Sarri (l.) außer sich vor Wut. Neben ihm der zur Einwechslung bereitstehenden Ersatzkeeper Caballero.
Chelsea-Trainer Maurizio Sarri (l.) außer sich vor Wut. Neben ihm der zur Einwechslung bereitstehenden Ersatzkeeper Caballero.

Dass Manchester City den ersten Titel der Saison gewann, ging angesichts einer Szene komplett unter.

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24. Februar 2019, 20:42 Uhr

London | Manchester City hat den ersten von vier möglichen Titeln in der englischen Fußballsaison gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola setzte sich am Sonntag im Ligapokal-Finale gegen den FC Chelsea mit 4:3 im Elfmeterschießen durch. Raheem Sterling verwandelte im Londoner Wembley-Stadion den entscheidenden Schuss. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden.

Man City trat zunächst ohne die deutschen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Leroy Sané an, die erst in der Schlussphase eingewechselt wurden. Chelsea, das vor zwei Wochen in der Premier League mit 0:6 bei Man City untergegangen war, agierte lange sehr defensiv und wurde erst im Laufe der zweiten Hälfte mutiger.

Kepa sorgt für Eklat

Die beste Chance für die Blues hatte Pedro in der 75. Minute. Doch anstatt selbst zu schießen, versuchte der Spanier erfolglos noch einmal zurück zu Eden Hazard zu passen. Zuvor hatte Man City in der 56. Minute nur kurz gejubelt. Ein Tor von Sergio Agüero wurde wegen Abseits nicht gegeben. Der Videoassistent bestätigte die Entscheidung.

In der Schlussphase kam es bei Chelsea zum Eklat. Trainer Maurizio Sarri wollte Torwart Kepa vom Platz nehmen und dafür Willy Caballero einwechseln, der im Ligapokal-Finale 2016 – damals noch im Tor von Man City – drei Elfmeter gehalten hatte. Doch Kepa verweigerte den Wechsel, und Sarri tobte an der Trainerbank. Vor dem Elfmeterschießen musste Verteidiger Antonio Rüdiger den Coach zurückhalten.

"Es war nicht so, dass ich mich geweigert habe, ausgewechselt zu werden", sagte der 24-jährige Kepa nach dem Spiel. "Es war zu keinem Zeitpunkt meine Absicht, den Anweisungen des Trainers nicht Folge zu leisten. Ich habe großen Respekt vor dem Coach und seiner Autorität."

Im Elfmeterschießen hielt Kepa dann zwar einen Elfmeter, ließ einen anderen von Sergio Aguero aber unter seinem Oberkörper durchrutschen, nachdem er den ManCity-Stürmer vorher noch provoziert hatte.

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