So gut wie keine Chance mehr für St. Pauli : Nach Paderborn-Pleite in Bielefeld: Netter Gruß der Arminia an den HSV

Fabian Klos (l.) erzielte das 1:0 für die Arminia und traf später noch einmal.
Fabian Klos (l.) erzielte das 1:0 für die Arminia und traf später noch einmal.

Die Dramatik im Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga nimmt am 32. Spieltag noch einmal Fahrt auf.

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03. Mai 2019, 20:38 Uhr

Bielefeld/Dresden | Die Aufstiegshoffnungen des SC Paderborn in der 2. Fußball-Bundesliga haben einen herben Dämpfer erhalten. Das Team von Trainer Steffen Baumgart verlor am Freitagabend bei Arminia Bielefeld mit 0:2 (0:1) und könnte von der Konkurrenz am 32. Spieltag von den Aufstiegsrängen verdrängt werden. Nach den beiden Gegentoren von Fabian Klos (42./48. Minute) vor 26.300 Zuschauern bleibt Paderborn mit 54 Punkten vorerst Tabellenzweiter, aber die Verfolger Union Berlin (53 Punkte) und Hamburger SV (53) spielen noch am Wochenende.

Mit ihrem gewohntem Offensivstil setzten die Paderborner von Beginn Bielefeld unter Druck, aber trotz viel Ballbesitz und Offensivdrang sprang für die mit 71 Treffern zweitgefährlichste Sturmabteilung der Liga nichts Zählbares heraus. Die Tore machte ein anderer: Arminias Kapitän Klos. Kurz vor und und kurz nach der Pause traf der 31 Jahre alte Angreifer, jeweils nach Kopfballvorlage von Andreas Voglsammer.

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Die Social-Media-Abteilung der Arminia schickte besondere Grüße nach Hamburg. Der HSV könnte durch die Schützenhilfe der Ostwestfalen profitieren, falls am Samstag im Heimspiel gegen Ingolstadt ein Heimsieg gelingt.

Bei den Gäste zeigten diese Gegentreffer Wirkung. Die meisten Bemühungen zum Anschlusstor verpufften schon im Mittelfeld, es fehlten im zweiten Durchgang die Ideen im Spielaufbau und die spielerische Leichtigkeit der Vorwochen war nicht mehr vorhanden. Stattdessen besiegelte Klos' Doppelschlag die erste Liga-Pleite der Paderborner nach zuletzt fünf Siegen und einem Remis.

Währenddessen hat Dynamo Dresden im Kampf gegen den Abstieg den vorentscheidenden Sieg bejubelt und die Aufstiegshoffnungen von Gegner FC St. Pauli so gut wie zunichte gemacht. Die Sachsen setzten sich am Freitagabend vor heimischer Kulisse gegen den Hamburger Kiez-Club mit 2:1 (1:0) durch.

St. Pauli beinahe raus aus dem Aufstiegskampf

Nach der Führung durch Kapitän Patrick Ebert per Handelfmeter in der 23. Minute glichen die Gäste vor 30 000 Zuschauern in der zweiten Halbzeit durch Dimitrios Diamantakos (57.) aus. Dzenis Burnic gelang in der 75. Minute der Siegtreffer für die Gastgeber.

In der Tabelle haben die Dresdner mit 39 Punkten neun Zähler Vorsprung auf den 1. FC Magdeburg auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Der Aufsteiger spielt an diesem Samstag und kann mit einem Sieg den Rückstand zwar auf sechs Punkte bei dann noch zwei ausstehenden Spielen verkürzen. Das bessere Torverhältnis spricht aber auch klar für Dresden.

St. Pauli hat nach der Niederlage zum Auftakt des 32. Spieltags fünf Punkte Rückstand auf den Tabellendritten 1. FC Union Berlin, der am Sonntag beim SV Darmstadt 98 antreten muss.

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