Neue Details über den Absturz : Verunglückter Fußballer Sala hatte Kohlenmonoxid-Vergiftung

Die Bestürzung über den Tot des argentinischen Fußballprofi Emiliano Sala war groß.
Die Bestürzung über den Tot des argentinischen Fußballprofi Emiliano Sala war groß.

Sieben Monate nach dem Absturz, bei dem Sala und der Pilot ums Leben gekommen sind, kommen neue Details ans Licht.

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15. August 2019, 07:22 Uhr

London | Der vor knapp sieben Monaten bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommene argentinische Fußballer Emiliano Sala war vor dem Absturz einer hohen Konzentration Kohlenmonoxid ausgesetzt. Dies geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Untersuchungsbericht der britischen Flugunfallbehörde AAIB hervor.

Tödlicher Sättigungsgrad an Kohlenmonoxid im Blut

Demnach wurde ein potenziell tödlicher Sättigungsgrad an Kohlenmonoxid im Blut Salas festgestellt. Es sei wahrscheinlich, dass dies auch auf den - weiterhin vermissten - Piloten zugetroffen habe. Je nach Konzentration könne Kohlenmonoxid das Fliegen einer Maschine beeinträchtigen, heißt es in dem Bericht.

Das sehr giftige Kohlenmonoxid (CO) ist ein brennbares, farb- und geruchloses Gas. Bei einer Vergiftung kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Bewusstlosigkeit bis hin zum Tod durch Ersticken kommen.

Auf dem Weg nach Cardiff abgestürzt

Der 28-jährige Sala war am 21. Januar beim Flug von Frankreich nach Wales mit einer Propellermaschine über dem Ärmelkanal abgestürzt. Der zuvor für den FC Nantes aktive Fußballer war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City. Nach fast zweiwöchiger Suche wurde das Flugzeug am Meeresgrund entdeckt. Salas Leiche wurde geborgen, die des Piloten hingegen noch nicht entdeckt.

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