Torwart wieder bei alter Stärke : Nationalkeeper Neuer: 2018 stand "alles ein bisschen auf der Kippe"

Für Manuel Neuer dachte nach der verkorsten WM nicht an einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.
Für Manuel Neuer dachte nach der verkorsten WM nicht an einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Nach einigen Rückschlägen will Manuel Neuer beweisen, dass er immer noch zu den besten Keepern der Welt gehört.

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30. Dezember 2018, 18:33 Uhr

München | Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer hätte bei einer erneuten Verletzung an seinem Mittelfuß auch ein Karriereende nicht ausgeschlossen. "Ein erneuter Rückfall vor der WM hätte die ganze Sache womöglich beenden können", sagte der Kapitän des FC Bayern München der "Süddeutschen Zeitung" (Silvesterausgabe). Im Jahr 2018 habe für ihn "ja doch alles ein bisschen auf der Kippe" gestanden. Der 32-Jährige wurde nach seinem dritten Mittelfußbruch erst kurz vor der Weltmeisterschaft im Juni in Russland wieder fit.

Neuer "Ich kann wieder alles machen"

Er sei sehr glücklich, nun wieder topfit zu sein, sagte Neuer. "Ich kann wieder alles machen, nichts tut mehr weh." In der Hinrunde bestritt der Torhüter für den FC Bayern alle Bundesliga-Spiele über 90 Minuten. Teilweise geäußerte Kritik an seinen Leistungen hält er für unberechtigt. Er wolle den aktuell weltbesten Torhütern "schon zeigen, dass ich's auch noch kann", sagte Neuer dem Blatt.

Ein Rücktritt aus der Nationalmannschaft sei für ihn nach dem WM-Aus kein Thema gewesen. "Ich bin überhaupt nicht satt, ich fühle mich immer noch sehr hungrig und habe immer noch das große Bedürfnis, in der Nationalmannschaft zu spielen und mit ihr Titel zu gewinnen", sagte Neuer. Ziel sei es nun, sich als Gruppenerster für die EM 2020 zu qualifizieren. "Die Leute sollen wieder eine Nationalmannschaft sehen, die richtig Spaß macht - und wieder gern ins Stadion kommen."

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