Pyro-Randale bei Berlin-Derby : Nach versuchtem Platzsturm: 1. FC Union will Chaoten aufspüren

Vermummte Union-Hooligans stürmten das Spielfeld, Union-Torwart Rafael Gikiewicz wies sie zurück.
Vermummte Union-Hooligans stürmten das Spielfeld, Union-Torwart Rafael Gikiewicz wies sie zurück.

Einlasskontrolle überlaufen? Der 1. FC Union will die gefährlichen Zwischenfälle beim Stadtderby aufarbeiten.

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03. November 2019, 16:43 Uhr

Berlin | Der 1. FC Union will nach dem Pyro-Skandal und einem versuchten Platzsturm beim Berlin-Derby gegen Hertha BSC versuchen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln die Täter zu ermitteln. "Ob es uns gelingt, wird man sehen", erklärte Union-Sprecher Christian Arbeit am Sonntag.

Beim 1:0 im ersten Duell der beiden Stadt-Rivalen in der Fußball-Bundesliga waren zahlreiche Feuerwerkskörper abgebrannt worden.

Hooligans randalierten so sehr, dass das Spiel unterbrochen werden musste. Foto: imago images/Mausolf
Hooligans randalierten so sehr, dass das Spiel unterbrochen werden musste. Foto: imago images/Mausolf

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Rund 20 Vermummte aus dem Block der Union-Anhänger waren nach dem Abpfiff auf den Rasen gestürmt und wurden teilweise von den Profis zurückgehalten.

Spieler drängten die Vermummten zurück. Foto: imago images/Mausolf
Spieler drängten die Vermummten zurück. Foto: imago images/Mausolf
Feuerwerkskörper wurden sowohl auf die Tribüne als auch auf das Spielfeld geschossen. Foto: imago images/Kevin Voigt/Xinhua
Feuerwerkskörper wurden sowohl auf die Tribüne als auch auf das Spielfeld geschossen. Foto: imago images/Kevin Voigt/Xinhua

Die Berliner Polizei meldete zwei Leichtverletzte durch die Pyrotechnik, darunter ein Polizist:

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Die Tribüner brannte. Foto: imago images/Nordphoto
Die Tribüner brannte. Foto: imago images/Nordphoto

"Das Problem ist, dass sie vermummt sind"

"Es ist immer eine Einzelfallbetrachtung", betonte der Union-Sprecher, so sei das im Rechtsstaat. "Das Problem ist, dass sie vermummt sind." Der generelle Umgang mit der Fanszene sei keineswegs gescheitert. "Deshalb gibt es keine Resignation", bemerkte der Vereinssprecher.

Bei der Beschäftigung mit Fan-Problemen und dem Kampf gegen Regelverstöße gebe es "keine schnelle Lösungen, das sind komplexe Vorgänge", ergänzte Arbeit. Vor dem Sieg der Eisernen gegen Hertha hat nach Angaben der Polizei eine Gruppe von Union-Anhängern auch die Einlasskontrolle überlaufen. "Es wird grundsätzlich eine Nachbearbeitung des Spiels geben", kündigte Arbeit an.

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