Statement in Instagram-Post : Nach Rücktritt aus DFB-Team: Mesut Özil meldet sich erstmals zu Wort

Mesut Özil ist nicht länger stumm. Foto: imago/Sportimage
Mesut Özil ist nicht länger stumm. Foto: imago/Sportimage

Auf Özils Foto mit Erdogan folgte sein Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Jetzt hat er sich zum ersten Mal geäußert.

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22. September 2018, 13:59 Uhr

Berlin | Ex-Weltmeister Mesut Özil hat sich bei seinem ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Jérôme Boateng für dessen Unterstützung nach seinem Rücktritt aus dem DFB-Team bedankt. "Danke Bro für deine Worte. Du warst beim DFB immer ein Mitspieler, der auch in schwierigen Momenten da war", schrieb Özil am Freitag in seiner Instagram-Story.

Der Screenshot zeigt Özils Statement (weiß auf Rot) in seiner Instagram-Story vom Samstag. Screenshot: Instagram/m10_official
Instagram/m10_official
Der Screenshot zeigt Özils Statement (weiß auf Rot) in seiner Instagram-Story vom Samstag. Screenshot: Instagram/m10_official

Der 29-jährige Özil vom englischen Premier-League-Club FC Arsenal war nach dem WM-Aus in Russland aus der deutschen Auswahl zurückgetreten und fühlte sich vom Deutschen Fußball-Bund in der Affäre um seine Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan alleingelassen. DFB-Chef Reinhard Grindel räumte später Fehler im Umgang mit dem Mittelfeldspieler ein, viele Mitspieler äußerten sich nicht zu den Vorgängen.

Recep Tayyip Erdogan, Staatspräsident der Türkei, hält zusammen mit Mesut Özil, Spieler beim englischen Premier League Verein FC Arsenal, ein Trikot von Özil. Foto: Uncredited/Pool Presdential Press Service/AP/dpa
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Recep Tayyip Erdogan, Staatspräsident der Türkei, hält zusammen mit Mesut Özil, Spieler beim englischen Premier League Verein FC Arsenal, ein Trikot von Özil. Foto: Uncredited/Pool Presdential Press Service/AP/dpa

Boateng hatte am Mittwoch in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" das Schweigen vieler Nationalmannschaftskollegen zum Rücktritt Özils kritisiert. "Wo waren die Mitspieler, die sich bei Mesut bedankt haben? Anscheinend haben viele sich nicht zu äußern getraut, weil sie gedacht haben, dass das bei den deutschen Fans nicht so gut ankommt", sagte Boateng.

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