Video-Statement : Nach Elfmeter-Wirbel: Rolle rückwärts von Bayern-Star Thomas Müller

Hitziger Pokalfight: Kurz vor seiner Auswechslung verabschiedet sich Thomas Müller noch einmal provokativ von seinen Fans.
Hitziger Pokalfight: Kurz vor seiner Auswechslung verabschiedet sich Thomas Müller noch einmal provokativ von seinen Fans.

Nach der hitzigen Debatte um den fragwürdigen Elfmeter gegen Bremen rudert Bayern-Spieler Thomas Müller nun zurück.

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26. April 2019, 11:11 Uhr

München | Foul ja - Elfmeter nein: Bayern-Angreifer Thomas Müller hat seine Meinung zum heftig umstrittenen Strafstoß im Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen revidiert. "Aus dem Spiel heraus sah es für mich ganz klar wie ein Elfmeter aus, wie ein klarer Schubser von hinten. Ich denke, der Schubser ist auch da", sagte der 29-Jährige am Freitag in einer Videobotschaft auf seiner Facebook-Seite. "Es ist auch ein Foulspiel - allerdings kein Foulspiel, das in dieser Situation für einen Elfmeter ausreicht", teilte Müller zwei Tage nach dem 3:2-Sieg des FC Bayern München in Bremen mit.

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"Durch diese Konstellation ist natürlich auch meine etwas flapsige Aussage nach dem Düsseldorf-Spiel so ein bisschen als Bumerang zu mir zurückgekommen." Hintergrund: Nach dem 4:1 in Düsseldorf vor knapp zwei Wochen hatte Müller über den fragwürdigen Hand-Elfmeter für Fortuna gesagt: "Das würde ich als Stürmer nicht als Elfmeter haben wollen. Wenn ich den bei uns bekomme, dann schiebe ich ihn absichtlich daneben."

Rolle rückwärts bei Thomas Müller

Nach dem hitzigen Duell, das Robert Lewandowski mit dem Foulelfmeter zugunsten des Rekord-Pokalsiegers aus Bayern entschied, hatte Müller den Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Daniel Siebert noch anders bewertet. "Ich denke, die Entscheidung war richtig", sagte er am Mittwochabend. "Kingsley ist jetzt keiner, der sich fallen lässt, sondern einer, der gerne auch den Zweikampf führt."

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Werder-Verteidiger Theodor Gebre Selassie hatte Kingsley Coman im Strafraum leicht mit dem Ellbogen berührt, woraufhin der Bayern- Stürmer zu Boden gegangen war. Referee Siebert blieb nach kurzer Rücksprache mit seinen Assistenten bei seiner Elfmeter-Entscheidung.

Auch zu seiner Auswechslung und der provokativen Verabschiedung bei den Bayern-Fans äußerte sich Müller. Er werde immer die Bayern-Farben verteidigen und "das es bei so einer fulminanten Stimmung zu Nickligkeiten kommt, ist doch ganz normal."

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