Champions-League-Spiel : Mögliche Anfeindungen? Liverpool verzichtet gegen Belgrad auf Shaqiri

Für das anstehende Champions-League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad verzichtet Coach Jürgen Klopp auf den Schweizer Xherdan Shaqiri. Foto: imago/Action Plus
Für das anstehende Champions-League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad verzichtet Coach Jürgen Klopp auf den Schweizer Xherdan Shaqiri. Foto: imago/Action Plus

Das Champions-League-Spiel zwischen dem FC Liverpool und Roter Stern Belgrad wird ohne Xherdan Shaqiri stattfinden.

svz.de von
05. November 2018, 14:20 Uhr

London | Der FC Liverpool wird sein Champions-League-Spiel bei Roter Stern Belgrad am Dienstag ohne Xherdan Shaqiri bestreiten. Der Club befürchtet laut Trainer Jürgen Klopp mögliche Anfeindungen der Belgrad-Fans gegen Shaqiri. Der Schweizer, der kosovo-albanische Eltern hat, hatte bei der Fußball-Weltmeisterschaft die serbischen Fans provoziert. Serbien erkennt die Unabhängigkeit der früheren serbischen Provinz Kosovo nicht an.

"Wollen uns zu 100 Prozent auf Fußball konzentrieren"

"Wir haben Spekulationen und Gerede darüber gehört und gelesen, wie Shaq empfangen werden würde", begründete Klopp die Entscheidung am Montag. "Wir haben zwar keine Ahnung, was passieren würde, aber wir wollen dort hinfahren und uns zu 100 Prozent auf Fußball konzentrieren und und nicht um andere Dinge Gedanken machen müssen, das ist alles."

Während der WM sorgte Shaqiri mit dieser Geste für Aufsehen. Foto: dpa/Laurent Gillieron/KEYSTONE
dpa/Laurent Gillieron/KEYSTONE
Während der WM sorgte Shaqiri mit dieser Geste für Aufsehen. Foto: dpa/Laurent Gillieron/KEYSTONE

Während der WM hatte der frühere Bayern-Profi Shaqiri bei einem Torjubel die Geste des Doppeladlers gezeigt, der die albanische Flagge symbolisiert. Auch Albanien wird von Serbien nicht anerkannt. Klopp betonte, Liverpool habe keinerlei politische Botschaft. Man wolle "alle Ablenkungen vermeiden" in dem Wettbewerb, "der für den Fußball und nur für den Fußball wichtig ist".

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