Ex-Nationalspieler : Özil über Kritik an seiner Person: "Ich lache darüber"

Mesut Özil feierte mit dem FC Arsenal zuletzt elf Siege in Serie. Foto: imago/Action Plus
Mesut Özil feierte mit dem FC Arsenal zuletzt elf Siege in Serie. Foto: imago/Action Plus

Bei Mesut Özil läuft's derzeit. Der Ex-Nationalspieler brilliert beim FC Arsenal – und gibt jetzt auch wieder Interviews.

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26. Oktober 2018, 13:30 Uhr

London | Ganz allmählich scheint sich Mesut Özil aus seinem Schneckenhaus zu trauen. Nach den Geschehnissen rund um das viel kritisierte Erdogan-Foto hatte sich der Profi des FC Arsenal monatelang nicht öffentlich geäußert. Auch seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft verkündete der 30-Jährige lediglich über seine Social-Media-Kanäle. Jetzt, da es beim FC Arsenal gut läuft – die Gunners gewannen die vergangenen elf Pflichtspiele, das letzte Ligaspiel gegen Leicester mit einem überragenden Mesut Özil – meldet sich der Ex-Nationalspieler offenbar wieder gerne zu Wort. Vor wenigen Tagen hatte Özil auf seinem Twitter-Account einige Fragen seiner Fans beantwortet. Dort hatte er unter anderem bekundet, trotz seines Rücktritts weiterhin Fan der deutschen Nationalmannschaft zu sein und einen Wechsel in die Türkei in ferner Zukunft zumindest nicht völlig ausgeschlossen.

"Entweder die Leute mögen mich oder nicht"

Jetzt gab Özil dem britischen TV-Sender "Sky Sports" ein Interview, in dem er sich vor allem gegen seine Kritiker richtete. "Ich lache einfach darüber", sagte Özil auf die Frage, wie er mit den vielen negativen Kommentaren rund um seine Person umgehe. "Ich bin nicht mehr der Jüngste, ich habe mit 16 oder 17 Jahren mit dem Profi-Fußball angefangen und es ging immer auf und ab bei mir – entweder mögen mich die Leute oder nicht."

Für Özil sind andere Parameter wichtig. "Ich höre nicht auf diese Leute – ich höre nur auf meinen Trainer und meinen Umkreis, die mir die Dinge direkt ins Gesicht sagen. Natürlich, wenn ich schlecht spiele, weiß ich das, aber auch wenn ich gut spiele. Das Wichtige ist, dass der Trainer mir helfen kann." Alles andere blendet der Offensivspieler offenbar aus: "Wenn Leute einfach nur schlecht über mich sprechen, um in der Zeitung zu stehen, dann merke ich das, aber es ist mir egal."

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