Harte Entscheidung vom DFB : Hohe Strafe für Kevin Großkreutz nach Tätlichkeit

Kevin Großkreutz freut sich auf die Partie gegen seine alte Liebe.
Kevin Großkreutz freut sich auf die Partie gegen seine alte Liebe.

Nach einem fiesen Tritt gegen Dimitry Boele von der SG Sonnenhof Großaspach sperrt der DFB Großkreutz für vier Spiele.

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07. August 2019, 15:19 Uhr

Uerdingen | Der frühere Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz ist nach einer Tätlichkeit für vier Drittliga-Spiele gesperrt worden, im DFB-Pokal gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund an diesem Freitag darf er aber spielen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts mit. Großkreutz hatte seinem Gegenspieler Dimitry Imbongo Boele von der SG Sonnenhof Großaspach am vergangenen Wochenende absichtlich von hinten in die Wade getreten:

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Weil Schiedsrichter Robert Hartmann die Szene nicht gesehen hatte, konnte der Kontrollausschuss nachträglich Anklage gegen den 31-Jährigen vom KFC Uerdingen erheben.

Zwei Spiele Sperre auf Bewährung

Das Sportgericht belegte Großkreutz wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit mit einer Sperre von insgesamt sechs Liga-Spielen – zwei davon werden bis Ende Juni 2020 allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Sowohl der KFC Uerdingen als auch Großkreutz haben dem Urteil bereits zugestimmt.

Großkreutz kann das Duell mit seinem Herzensclub Borussia Dortmund kaum erwarten. "Es ist ja kein Geheimnis, dass das für mich ein großes Spiel ist. Ich kann es kaum abwarten", sagte er vor dem Erstrunden-Pokalspiel.

"Kein normales Spiel für mich"

Die Partie gegen Dortmund am Freitagabend (20.45 Uhr/Sky/Sport1) in der Düsseldorfer Arena, wo die Krefelder in dieser Saison ihre Heimspiele austragen, hat für den gebürtigen Dortmunder einen ganz besonderen Reiz. "Das ist kein normales Spiel für mich. Ich habe 200 Karten organisiert und eigentlich einen eigenen Block im Stadion", sagte der 31-Jährige.

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