Nations League : Kroatien schockt Spanien in der Nachspielzeit

Tin Jedvaj erzielte zwei Tore für Kroatien gegen Spanien. Foto: imago/Grubisic
Tin Jedvaj erzielte zwei Tore für Kroatien gegen Spanien. Foto: imago/Grubisic

Spannung in Gruppe 4 der A-Liga: Spanien, Kroatien und England können noch weiterkommen.

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15. November 2018, 23:26 Uhr

Zagreb | Der Leverkusener Bundesliga-Profi Tin Jedvaj hat Fußball-Vizeweltmeister Kroatien die Chance auf die Vierer-Endrunde der Nations League erhalten. Mit seinen zwei Treffern sicherte der 22-Jährige der Mannschaft von Weltfußballer Luka Modric am Donnerstagabend in Zagreb ein spätes 3:2 (0:0) gegen Spanien. Die Kroaten können nun mit einem Sieg am Sonntag beim WM-Vierten England das Halbfianle noch erreichen.

Die Führung der Gastgeber durch den Hoffenheimer Bundesligaprofi Andrej Kramaric (54. Minute) glich Daniel Ceballos praktisch im Gegenzug aus (56.). Nach dem 2:1 durch den überragenden Jedvaj (69.) verwandelte Sergio Ramos von Real Madrid einen Handelfmeter (78.) – doch dann schlug Jedvaj noch einmal zu (90.+3).

Nations League: Diese prominenten Fußballnationen müssen zittern

Mit nunmehr vier Zählern aus drei Partien ist die Mannschaft von Trainer Zlatko Dalic in der A-Liga (Gruppe 4) nun punktgleich mit den Engländern (vier Punkte). Spanien bleibt mit sechs Punkten vorn. Am Sonntag trifft England im entscheidenden Spiel auf Kroatien.

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Belgien hat im Duell mit der Schweiz um den Sieg in der Gruppe 2 vorgelegt. Bejubelter Matchwinner beim 2:0 (0:0) der Roten Teufel gegen Island war der frühere Dortmunder Michy Batshuayi (65./81.). Island war nach drei Niederlagen bereits in Liga B abgestiegen.

Griechenland kam im ersten Spiel unter der Regie des neuen Auswahltrainer Angelos Anastasiades zu einem glücklichen 1:0 (1:0) gegen Finnland. Für den dritten Sieg im fünften Gruppenspiel der Liga C sorgte allerdings Pechvogel Albin Granlund mit einem Eigentor (25.). Anastasiades' Vorgänger Michael Skibbe war beim Europameister von 2004 vor drei Wochen beurlaubt worden.

Gnabry schon jetzt besser als Klose

Bosnien-Herzegowina hat am Donnerstag den Aufstieg in die A-Gruppe der Nations League perfekt gemacht. Gegen die mit sieben Bundesliga-Profis startende Auswahl Österreichs reichte den Kickern vom Balkan ein 0:0, um sich nach drei vorangegangenen Siegen den Aufstieg zu sichern. Bosnien-Herzegowina hat damit die Spiele der Gruppe B3 mit zehn Punkten beendet und ist von Österreich (4) nicht mehr einzuholen.

Der deutsche Teamchef der Österreicher, Franco Foda, hatte sich vor dem Match vor 37 000 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion noch zuversichtlich gezeigt, mit einem Sieg über Bosnien die Tür für den Aufstieg offen halten zu können. In Fodas Team machte sich aber das Fehlen des Schalkers Guido Burgstaller wegen Leistenbeschwerden in der Offensive negativ bemerkbar. Zum Abschluss der Gruppenspiele trifft Österreich nun im bedeutungslos gewordenen Match am Sonntag in Belfast auf Nordirland.

Im Team von Bosnien-Herzegowina gaben die Stars Miralem Pjanic von Juventus Turin und Edin Dzeko von AS Rom den Ton an. Ex-Bundesliga-Profi Dzeko hatte nach knapp einer Stunde einer der besten Chancen zum Siegtor der Gäste, als er einen Schuss aus Nahdistanz über den Kasten setzte. Fünf Minuten später machte Österreichs Torhüter Heinz Lindner eine weitere Riesenchance der Gäste durch Haris Duljevic von Zweitligist Dynamo Dresden zunichte.

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Die vier Erstplatzierten der Liga A bestreiten im Sommer 2019 die Endrunde; gespielt werden zwei Halbfinals, eine Partie um Platz drei und das Finale. Portugal, Italien und Polen haben sich um die Austragung beworben. Alle drei Teams spielen in Gruppe 3. Der Gruppensieger wird wohl der Ausrichter des Final Four sein.

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