Medienbericht : Jogi Löw und DFB sollen Ausstiegsklausel vereinbart haben

Jogi Löw hat beim DFB einen Vertrag bis 2022. Foto: Imago/Michael Weber
Jogi Löw hat beim DFB einen Vertrag bis 2022. Foto: Imago/Michael Weber

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass Jogi Löw und der DFB ihre Zusammenarbeit 2020 schon vorzeitig beenden könnten.

svz.de von
12. Oktober 2018, 21:47 Uhr

Amsterdam | Joachim Löw und der Deutsche Fußball-Bund könnten ihren Vertrag schon 2020 beenden. Der Bundestrainer und der DFB hätten eine entsprechende Klausel in ihren Kontrakt eingebaut, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". "Löws Vertrag mit dem DFB gilt bis 2022, nach der EM 2020 haben die beiden Parteien aber jeweils ein Ausstiegsrecht", heißt es in dem Bericht. Eine Bestätigung gab es von beiden Seiten am Freitag nicht.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte vor der desaströs verlaufenden Fußball-WM im vergangenen Sommer in Russland den Vertrag mit dem Bundestrainer überraschend bis ins WM-Jahr 2022 verlängert.

Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen die Niederlande

Löw hatte nach der Heim-WM 2006 die Nachfolge von Bundestrainer Jürgen Klinsmann übernommen und die deutsche Nationalmannschaft bei allen Turnieren vor der WM 2018 mindestens ins Halbfinale geführt. Nach dem historischen Vorrunden-Aus in Russland hatte sich das DFB-Präsidium für die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem 58 Jahre alten Löw ausgesprochen.

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Löw fühlt sich vor den beiden Nations-League-Spielen am Samstag gegen die Niederlande (20.45 Uhr/ZDF) und drei Tage später in Paris gegen Weltmeister Frankreich nicht unter besonderem Druck, obwohl der Abstieg auf der Liga A droht. Der Bundestrainer sieht die Europameisterschaft als wesentlich wichtiger an. Vom Abschneiden 2020 soll die weitere Arbeit Löws beim DFB abhängen.

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