Angebote von Manchester United und PSG : Jerome Boateng nennt Gründe für Bayern-Verbleib

Jerome Boateng (links) und sein Coach Niko Kovac arbeiten gerne zusammen.
Jerome Boateng (links) und sein Coach Niko Kovac arbeiten gerne zusammen.

Jerome Boateng liebäugelte mit einem Wechsel vom FC Bayern München ins Ausland – die Angebote waren verlockend.

svz.de von
12. September 2018, 07:30 Uhr

München | Es fehlte offensichtlich nicht viel, und der der deutsche Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng hätte den Bundesligisten und Rekordmeister FC Bayern München im Sommer verlassen. Angebote von Manchester United und Paris Saint-Germain lagen auf dem Tisch. Am Ende entschied sich Boateng für einen Verbleib. Der Hauptgrund: Trainer Niko Kovac.

"Der Trainer hat mir von Anfang an seine Wertschätzung und das Vertrauen ausgesprochen. Niko Kovac gab mir das Gefühl, dass ich für ihn und den Klub sehr wichtig bin", sagte der Innenverteidiger im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung.

Zwar hätte sich Boateng von den Angeboten geschmeichelt gefühlt, doch der unbedingte Wille, München zu verlassen, fehlte. "Ich habe José Mourinho angerufen und ihm gesagt, dass sein Interesse eine Ehre für mich ist und mich bedankt, dass er sich bei Manchester United so für mich ins Zeug gelegt hat", berichtete Boateng. "Es ist sehr schwer, den FC Bayern zu verlassen. Bei einem Wechsel muss schon alles passen, um diesen Klub zu toppen."

Als wahrscheinlicher galt ohnehin ein Wechsel nach Paris zum deutschen Trainer Thomas Tuchel. Weshalb es für Boateng nicht in die französische Hauptstadt ging, verriet er nicht. Jedoch äußerte sich der Innenverteidiger über den Rücktritt seines Freundes Mesut Özil aus der Nationalmannschaft: "Es ist sehr traurig zu sehen, dass es so ein unschönes Ende wurde bei einem lange wichtigen Spieler für die Nationalmannschaft. Ich würde mich freuen, wenn nun zumindest das Gespräch zwischen Mesut und Jogi Löw zustande kommen könnte, um beide Seiten zu verstehen."

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