Schockierende Bilder : Horrorfoul bei der U21-EM: Leipziger Neuzugang schwer verletzt

Bei dem brutalen Foul von Vukasin Jovanovic verletzte sich der Österreicher Hannes Wolf (l.) schwer.
Bei dem brutalen Foul von Vukasin Jovanovic verletzte sich der Österreicher Hannes Wolf (l.) schwer.

Der Auftaktsieg Österreichs gegen Serbien bei der U21-EM wird von einer Horrorverletzung überschattet.

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18. Juni 2019, 11:37 Uhr

Triest | Ebenso wie die deutsche U21-Nationalmannschaft ist auch die österreichische Auswahl bei der Europameisterschaft in Italien und San Marino mit einem Sieg in die Gruppe B gestartet.

Während der Sieg des DFB-Teams gegen Dänemark durchweg für gute Laune sorgte wurde die Freude in der Alpenrepublik über den überraschenden 2:0-Erfolg gegen Serbien von einer schweren Verletzung überschattet.

Grauenvolle Bilder

Offensivspieler Hannes Wolf, der im Sommer von RB Salzburg zu RB Leipzig wechseln wird, zog sich bei einem brutalen Foul eines serbischen Verteidigers einen Bruch des Außenknöchels zu. Vukasin Jovanovic hatte Wolf von hinten brutal umgegrätscht und dafür nach Hinzuziehung des Videoschiedsrichters die Rote Karte gesehen.

Wolf dagegen krümmte sich vor Schmerz am Boden. Auf Fotos war zu sehen, wie der Fuß des 20-Jährigen in unnatürlicher Weise absteht – grauenvolle Bilder.

Der Österreichische Fußballbund veröffentlichte später ein Statement mit der Diagnose der Verletzung:

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U21-Nationaltrainer Werner Gregoritsch sagte nach dem Spiel: "Es ist fürchterlich, wenn einer der hoffnungsvollsten Spieler Österreichs, der noch dazu jetzt im Sommer nach Leipzig wechselt, voraussichtlich ein halbes Jahr ausfallen wird." Teamkollege Sascha Horvath, der kurz nach Wolfs Auswechslung das entscheidende 2:0 erzielte, sagte dem ORF: "Ich wollte noch mit ihm reden, aber er war komplett fertig. Ich hoffe, es ist nicht ganz schlimm. Die ganze Mannschaft steht hinter ihm." Auch bei Wolfs künftigem Arbeitgeber sorgte die Horrorverletzung für einen Schock:

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Immerhin: Übeltäter Jovanovic entschuldigte sich nach der Partie in mehreren Interviews für das Foulspiel und kündigte an, Wolf im Krankenhaus besuchen zu wollen.

Wolf, übrigens weder verwandt noch verschwägert mit dem gleichnamigen früheren HSV-Trainer, erzielte in der abgelaufenen Saison für RB Salzburg in 40 Spielen elf Tore. Nach Spielern wie Marcel Sabitzer, Konrad Laimer oder Stefan Ilsanker ist Wolf ein weiterer Spieler, der im Zuge der Kooperation der beiden Red-Bull-Vereine von Österreich in die Bundesliga wechselt.

Sein Debüt in Deutschland wird sich nun um eine ganze Weile verzögern: Wolf drohen nach der schweren Verletzung mehrere Monate Pause.

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