Hannes Wolf und Markus Gisdol : Geld gespart: Neue Jobs für zwei ehemalige HSV-Cheftrainer

Die Ex-HSV-Trainer Hannes Wolf (l) und Markus Gisdol haben einen neuen Job gefunden.
Die Ex-HSV-Trainer Hannes Wolf (l) und Markus Gisdol haben einen neuen Job gefunden.

Während Markus Gisdol beim 1. FC Köln anheuert, trainiert Hannes Wolf ab sofort einen Champions-League-Teilnehmer.

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19. November 2019, 16:07 Uhr

Hamburg | Zwei ehemalige Cheftrainer des Hamburger SV haben einen neuen Job. Sowohl Markus Gisdol und Hannes Wolf stehen wieder in Lohn und Brot.

Wolf trainiert jetzt belgischen Meister Genk

Ein halbes Jahr nach seinem Aus beim HSV heuert Hannes Wolf beim belgischen Meister KRC Genk an. Der 38-Jährige tritt beim aktuellen Champions-League-Teilnehmer die Nachfolge des entlassenen Felipe Mazzu an, von dem sich der Club am 12. November getrennt hatte. Wolf bringt seinen Assistenten Miguel Moreira mit. Dank seines neuen Engagements spart der Hamburger SV geschätzte 350.000 Euro ein, denn Wolf hatte bei den Hanseaten noch einen Vertrag bis Juni 2020.

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Der 38-jährige Wolf war im Oktober 2018 zum Hamburger SV gekommen. Nachdem er mit dem Verein als Tabellenvierter den Bundesliga-Aufstieg verpasst hatte, musste er gehen. 2017 hatte er noch den VfB Stuttgart in die Bundesliga geführt.

In Genk soll Wolf die Talfahrt des Meisters stoppen. Der Club rangiert als Zehnter aktuell im Tabellenmittelfeld. Seinen Einstand gibt er am Samstag im Spiel bei Royal Mouscron. Dann trifft er dort in Bernd Hollerbach auf einen Trainer ebenfalls mit HSV-Vergangenheit. In der Champions-League spielt Genk noch beim SSC Neapel und zuhause gegen RB Salzburg. Platz drei in der Gruppe und damit ein Überwintern in der Europa-League sind für Genk noch drin.

Gisdol soll den 1. FC Köln vom Abstieg retten

Ex-HSV-Coach Markus Gisdol folgt als Trainer beim 1. FC Köln auf Achim Beierlorzer. Überraschend wird zudem nun doch Horst Heldt neuer Sportchef und damit Nachfolger von Armin Veh. Gisdol und Heldt erhalten jeweils einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Am Samstag treten die Kölner beim Tabellenzweiten RB Leipzig an.


Gisdol und Heldt hatten 2011/2012 schon beim FC Schalke 04 zusammen gearbeitet. Damals war Gisdol Co-Trainer unter Ralf Rangnick und Huub Stevens, Heldt arbeitete als Manager auf Schalke. In Köln geht es für Gisdol, der 2013 1899 Hoffenheim und 2017 den Hamburger SV vor dem Abstieg bewahrt hatte, wieder nur um den Klassenverbleib.

Der FC hatte sich nach dem 1:2 gegen Hoffenheim vor zehn Tagen von Beierlorzer getrennt, der inzwischen beim ebenfalls abstiegsbedrohten FSV Mainz angeheuert hat. Auch der bisherige Sportchef Veh musste gehen. Die Nachfolgesuche gestalte sich bislang schwierig.

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