Magdeburg auf Abstiegsplatz : HSV-Heimdebakel gegen Ingolstadt – Trainer Wolf wackelt

Dem HSV wurde ein Bein gestellt: Orel Mangala Hamburger SV gegen Stefan Kuschke FC Ingolstadt 04.
Dem HSV wurde ein Bein gestellt: Orel Mangala Hamburger SV gegen Stefan Kuschke FC Ingolstadt 04.

Eine Woche nach dem 0:2 in Berlin erlebt der HSV gegen Ingolstadt das nächste Debakel.

von
04. Mai 2019, 16:08 Uhr

Hamburg/Düsseldorf | Der Hamburger SV geht im Aufstiegskrimi der 2. Fußball-Bundesliga unter. Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf verlor eine Woche nach dem 0:2 beim 1. FC Union Berlin am Samstag gegen den Abstiegskandidaten FC Ingolstadt sang- und klanglos mit 0:3 (0:1). Der HSV steht mit 53 Punkten als Vierter nach nunmehr sieben Spielen ohne Sieg mit dem Rücken zur Wand. Schon das Spitzenspiel am kommenden Sonntag beim SC Paderborn (54 Punkte), der den Hanseaten mit dem 0:2 am Freitag in Bielefeld eine Steilvorlage gegeben hatte, könnte K.o.-Charakter haben.

HSV-Mannschaft nach dem Spiel bei den Fans Bakery Jatta und Hee-chan Hwang stellen sich den Fans. Foto: imago images / Eibner
HSV-Mannschaft nach dem Spiel bei den Fans Bakery Jatta und Hee-chan Hwang stellen sich den Fans. Foto: imago images / Eibner

Köln vor Aufstieg, Berlin knapp dahinter

Union Berlin (53) kann am Sonntag (13.30 Uhr) mit einem Sieg bei Darmstadt 98 auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken, der 1. FC Köln im ersten Spiel unter Interimscoach André Pawlack kann am Montag mit einem Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth (20.30 Uhr) die vorzeitige Bundesliga-Rückkehr feiern.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Heidenheim ist raus, Magdeburg rutscht ab

Der 1. FC Heidenheim (49) verpasste es unterdessen, noch einmal in den Aufstiegskampf einzugreifen. Das Team von Trainer Frank Schmidt verlor trotz zweimaliger Führung 2:3 (1:0) gegen den seit nunmehr acht Spielen ungeschlagenen SV Sandhausen (37), der den Klassenerhalt dicht vor Augen hat. Dynamo Dresden gehört nach dem 2:1 (1:0) gegen den FC St. Pauli auch in der kommenden Saison der 2. Liga an. Mehr denn je um die Klasse zittern muss Aufsteiger 1. FC Magdeburg (30), der durch das 2:4 (0:1) beim VfL Bochum auf den vorletzten Rang abrutschte.

Gegen den VfL Bochum gab es für Magdeburg nichts zu holen. Foto: imago images / DeFodi
Gegen den VfL Bochum gab es für Magdeburg nichts zu holen. Foto: imago images / DeFodi

HSV-Trainer Wolf in der Kritik

Voller Überzeugung präsentierte sich HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann vor dem Anpfiff gegen Ingolstadt. Man habe sich bewusst für Trainer Hannes Wolf entschieden, um mit diesem "die notwendigen Schritte zu gehen, um den HSV wieder da hinzuführen, wo er hingehört. Wir sind mit der Arbeit sehr zufrieden", sagte Hoffmann bei Sky. Für die erneute Pleite hatte die Ingolstädter durch Tore von Dario Lezcano (8.), Thomas Pledl (69.) und Marcel Gaus (72.) gesorgt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Kein Bekenntnis mehr zu HSV-Trainer Wolf

Nach der Niederlage wird es eng für Trainer Wolf. Nach einem erneuten Debakel mit dem Hamburger SV im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga gehen auch den Club-Oberen die Argumente aus, am unglücklich agierenden Trainer festzuhalten. "Wir haben jetzt 0:3 verloren. Bevor ich mich hinstelle, muss ich mir in Ruhe Gedanken machen, müssen wir die Situation besprechen. Am Ende geht es immer nur um das Beste für den Verein", sagte Sportvorstand Ralf Becker.

Noch in den vergangenen Wochen hatten er und Vorstandschef Bernd Hoffmann ihrem Cheftrainer den Rücken gestärkt. Das siebte Spiel ohne Sieg und vor allem die Art und Weise des Auftritts gegen die Oberbayern haben die Verantwortlichen nachdenklich gemacht. "Wir haben eine ganz junge Mannschaft. Fakt ist, sie kann mit dieser Drucksituation, die entstanden ist, nicht umgehen", meinte Becker.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen