Übersicht: Internationaler Fußball : Gündogan trifft im Manchester Derby – Betis siegt im Camp Nou

Der Deutsche Ilkay Gündogan erzielte das Tor zum 3:1-Endstand im Manchester-Derby zwischen City und United.
Der Deutsche Ilkay Gündogan erzielte das Tor zum 3:1-Endstand im Manchester-Derby zwischen City und United.

In England bleibt Manchester City Tabellenführer. Barcelona verliert überraschend zuhause. Milan ohne Chance gegen Juve.

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12. November 2018, 08:10 Uhr

Berlin | England: City gewinnt Manchester-Derby

Der FC Liverpool bleibt in der Premier League weiter ungeschlagen. Die Mannschaft von Jürgen Klopp setzte sich am Sonntag mit 2:0 (1:0) gegen den Tabellenletzten FC Fulham durch und feierte damit den neunten Sieg im zwölften Spiel. Mohamed Salah (41. Minute) und der frühere Bayern-Profi Xherdan Shaqiri (53.) erzielten die Tore für die Reds, die zuvor mehrmals am starken Fulham-Torwart Sergio Rico gescheitert waren. Da der FC Chelsea gegen Everton nur 0:0 spielte, konnte sich Klopp bis zum Manchester Derby am frühen Sonntagabend über die Tabellenführung freuen. Dann zog City durch das 3:1 gegen Lokalrivale United wieder an Liverpool vorbei.

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Der englische Fußballverein Leicester City und Tausende Fans haben am Samstag beim ersten Heimspiel nach dem Tod von Clubeigner Vichai Srivaddhanaprabha Abschied von dem thailändischen Milliardär genommen. Zwei Wochen nach dem Hubschrauberabsturz nahe dem Stadion gedachten Fans, Spieler, Mitarbeiter, Ehemalige und Srivaddhanaprabhas Familie dem beliebten Leicester-Boss sowie vier weiteren Opfern des tödlichen Unglücks. Vor der Partie gegen den FC Burnley (0:0) nahmen bei strömendem Regen Tausende an einem Trauermarsch von der Innenstadt Leicesters zum King Power Stadion teil. Spieler trugen Shirts mit dem Bild des Milliardärs und der Aufschrift "Für immer in unserem Herzen".

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Frankreich: Monaco gegen PSG ohne Chance

Dank Dreifach-Torschütze Edinson Cavani stürmt Paris Saint-Germain in der französischen Fußball-Meisterschaft der Konkurrenz weiter unaufhaltsam davon. Beim 4:0 (2:0)-Auswärtssieg gegen Ex-Meister AS Monaco feierte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel am Sonntagabend bereits den 13. Sieg im 13. Saisonspiel. PSG hat damit schon 13 Punkte Vorsprung auf Verfolger OSC Lille.

Cavani war der Matchwinner für den Titelverteidiger aus der Hauptstadt: Der Stürmer aus Uruguay traf in der 4., 11. und 53. Minute und entscheid die Partie im Alleingang. Den Schlusspunkt setzte der Brasilianer Neymar per Foulelfmeter (64.). Die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer standen bei Paris in der Startelf.

Italien: Elfter Saisonsieg für Juventus Turin - 2:0 beim AC Mailand

Italiens Serienmeister Juventus Turin hat seinen Siegeszug an der Spitze der Serie A fortgesetzt. Beim AC Mailand feierte die Mannschaft von Superstar Cristiano Ronaldo am Sonntagabend einen am Ende glücklichen 2:0 (1:0)-Erfolg. Vier Tage nach der 1:2-Niederlage bei Manchester United in der Champions League machte Juve den elften Saisonsieg im zwölften Spiel perfekt. Der frühere Fußballprofi von Bayern München Mario Mandzukic brachte den Serienmeister in der 8. Minute in Führung; Ronaldo machte mit seinem achten Saisontor alles klar (81.).

Juve konnte aufatmen, als Gonzalo Higuain in der 41. Minute einen Handelfmeter verschoss, den der Schiedsrichter erst nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten gab. In der hitzigen Schlussphase sah der Argentinier dann ausgerechnet im Duell mit seinem Ex-Club die Gelb-Rote Karte (83.).

Juve führt damit weiter mit sechs Punkten vor Verfolger SSC Neapel (28) und dem Dritten Inter Mailand (25). Der deutsche Nationalspieler Sami Khedira wurde in der 74. Minute eingewechselt.

Spanien: Barcelona verliert spektakuläres Spiel

Champions-League-Sieger Real Madrid ist durch einen 4:2 (1:0)-Sieg bei Celto Vigo in der Primera Divison bis auf vier Punkte an Tabellenführer FC Barcelona herangerückt. Karim Benzema brachte die Gäste am Sonntagabend in der 23. Minute in Führung; nach einem Eigentor von Vigos Verteidiger Daniel Cabral (56.) kam Celta durch Hugo Mallo zum Anschlusstreffer (56.), bevor Sergio Ramos per Foulelfmeter (83.) und Daniel Ceballos (90.+1) den Sieg perfekt machten. Das 2:4 von Baris Mendez (90.+4) war bedeutungslos.

Barcelona hatte zuvor sein zweites Saisonspiel verloren. Die Mannschaft von Superstar Lionel Messi und DFB-Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen kassierte eine überraschende 3:4 (0:2)- Heimniederlage gegen Betis Sevilla. Zwei Wochen nach dem souveränen 5:1 im Fußball-Clásico gegen Real Madrid reichten diesmal auch die drei Treffer von Messi (67. Minute/Foulelfmeter/90.+2) und Arturo Vidal (79.) nicht. Den vierten Saisonsieg für die Gastgeber machten Firpo Junior (20.), Joaquin (34.), Giovani Lo Celso (71.) und Sergio Canales (83.) perfekt. Der frühere Schalker Ivan Rakitic sah bei Barcelona in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte. Mit nunmehr 92 Spielen für Barca avancierte ter Stegen zum deutschen Torwart mit den meisten Einsätzen in La Liga.

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Barcelona bleibt mit 24 Punkten Tabellenführer vor dem FC Sevilla, Atlético Madrid und Alaves (alle 23). Real ist mit 20 Zählern Tabellen-Sechster. Nicht im Barca-Kader stand der ehemalige Dortmunder Ousmane Dembélé. Der französische Nationalspieler war von Trainer Ernesto Valverde nicht in den Kader berufen worden. Grund ist nach Angaben spanischer Meldungen eine verspätete Krankmeldung.

USA: Conference Finals stehen fest

In den Playoffs der Major League Soccer stehen jetzt die Halbfinals bzw. Conference Championships fest. In der Western Conference stehen sich Sporting Kansas City und Portland Timber gegenüber. Das Finale der Eastern Conference bestreiten New York Red Bulls und Atlanta United mit dem Deutschen Julian Gressel. Sein Team hatte zuvor New York City FC aus dem Wettbewerb geworfen. Die Hin- und Rückspiele der Halbfinals finden am 25. und 29. November statt. Die Sieger bestreiten dann das Meisterschaftsfinale am 8. Dezember.

Japan: Kawasaki neuer Meister

Kawasaki Frontale ist wieder japanischer Fußball-Meister. Trotz der 1:2-Auswärtsniederlage bei Cerezo Osaka ist dem Team der zweite Titel nacheinander bei noch zwei ausstehenden Spielen nicht mehr zu nehmen, weil auch Verfolger Sanfrecce Hiroshima am Samstag verlor. Der Vorsprung von Spitzenreiter Kawasaki auf Rang zwei beträgt sieben Punkte. Der frühere deutsche Nationalspieler Lukas Podolski trennte sich mit Vissel Kobe 0:0 von Sagan Tosu. Kobe liegt weiter im Mittelfeld der J-League-Tabelle und hat vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

Argentinien: Copa-Libertadores-Finale: Remis im Hinspiel

Die Spieler der Boca Juniors jubeln, doch am Ende des Copa Libertadores-Finalhinspiel muss sich das Heimteam gegen River Plate mit einem 2:2 begnügen. Foto: imago/Agencia EFE
Raul Martinez
Die Spieler der Boca Juniors jubeln, doch am Ende des Copa Libertadores-Finalhinspiel muss sich das Heimteam gegen River Plate mit einem 2:2 begnügen. Foto: imago/Agencia EFE

River Plate hat mit dem 2:2 (1:2) im Hinspiel des diesjährigen Finals der Copa Libertadores ein wichtiges Unentschieden beim Erzrivalen Boca Juniors erreicht. In einem packenden Duell der beiden Traditionsvereine im berühmten Fußballstadion "La Bombonera" in Buenos Aires gingen die Gastgeber am Sonntag zweimal durch Ramón Ábila (33. Minute) und Darío Benedetto (46.) in Führung. River Plate konnte durch Lucas Pratto (35.) und ein Eigentor von Carlos Izquierdoz (61.) aber jeweils ausgleichen.

Das Finalhinspiel der südamerikanischen Champions League fand wegen starken Regens einen Tag später als zunächst vorgesehen statt. Die Entscheidung um den Titel als bestes südamerikanisches Team wird nun am 24. November in River Plates "Monumental"-Stadion – ebenfalls in Buenos Aires – ausgetragen.

Das erste argentinische "Superclásico" der Geschichte im Endspiel der Copa Libertadores elektrisiert seit Tagen das ganze Land. Das Stadtderby von Buenos Aires gilt als eines der spannendsten der Welt wegen der teilweise extremen Rivalität. Die Duelle werden oft von Gewaltausbrüchen überschattet. Seit 2013 werden bei allen Fußballspielen in Argentinien keine Gästefans zugelassen.

Iran: Wieder Frauen im Stadion

Für das asiatische Champions-League-Finale hat der Iran einer begrenzten Anzahl von Frauen den Zugang ins Asadi-Stadion in Teheran erlaubt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA durften am Samstag 850 Frauen das Rückspiel zwischen Persepolis Teheran und dem japanischen Vertreter Kashima Antlers im Stadion verfolgen. Insgesamt werden fast 100 000 Zuschauer erwartet. Wie beim Länderspiel des Iran gegen Bolivien Mitte Oktober wurden die Frauen von Behörden ausgewählt. Frauen im Iran dürfen seit mehr als drei Jahrzehnten in der Regel nicht in Fußballstadien. Der erzkonservative Klerus im Land ist der Ansicht, dass islamische Frauen bei den Spielen mit frenetischen männlichen Fans und vulgären Slogans nichts zu suchen hätten.

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