Großer Zahltag : Wenn Barca ihn los wird: Das soll der BVB bei Dembélé-Verkauf kassieren

Ousmane Dembélé absolvierte bislang 38 Spiele für den FC Barcelona.
Ousmane Dembélé absolvierte bislang 38 Spiele für den FC Barcelona.

Erst im Sommer 2017 wechselte Ousmane Dembélé vom BVB zum FC Barcelona.

svz.de von
22. November 2018, 07:28 Uhr

Barcelona/Dortmund | Es sollte eine großartige Zusammenarbeit werden, von der beide Parteien, das französische Mega-Talent und der FC Barcelona, profitieren sollten. Doch irgendwie kamen Ousmane Dembélé und der spanische Top-Club nie auf einen richtigen Nenner. (Weiterlesen: Dembélé beim FC Barcelona: "Moskito" muss endlich stechen)

40 Millionen Euro zusätzlich für den BVB?

Deswegen wollen die Katalanen den 21-Jährigen anscheinend schon wieder loswerden, obwohl sie ihn erst 2017 für rund 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund holten. Sollte Dembélé den FC Barcelona wieder verlassen, würde nach Informationen der "Welt" besonders der BVB profitieren. Der Grund: Die abgeschlossenen Transfervereinbarungen zwischen Barca und den Dortmundern sollen sehr gewinnbringende Klauseln enthalten. Im Falle eines Wechsels müsste Barcelona demnach alle Sondervereinbarungen, die über den Kaufpreis von 105 Millionen Euro hinausgehen, auszahlen. Insgesamt sollen das bis zu 40 Millionen Euro zusätzlich für den BVB sein.

Der "Spiegel" hatte unter Berufung auf die "Football Leaks"-Enthüllungen einige dieser Bonuszahlungen veröffentlicht. So sollen die Dortmunder beispielsweise jeweils fünf Millionen Euro erhalten, wenn Dembélé sein 25., 50., 75. und 100. Pflichtspiel für Barca bestreitet. Auch für Spiele in der Champions League oder den Gewinn von Titeln sollte der BVB zusätzlich Millionen erhalten. Sollte der Verkauf von Dembélé klappen, wäre es für Barcelona ein immenses Verlustgeschäft. Geschätzt würde der 21-Jährige wohl für etwa 80 Millionen Euro den Verein verlassen können. Interesse hätten unter anderem der FC Liverpool und Arsenal London.

Profi ohne Profi-Verhalten

Dembélé streikte sich 2017 von Borussia Dortmund weg, wollte unbedingt für Barcelona spielen. Nachdem der BVB dem Verkauf zustimmte, war der Franzose mit 105 Millionen Euro der mit Abstand teuerste Spieler, der je aus der Bundesliga ins Ausland wechselte. Doch auch bei seinem neuen Verein verhält sich Dembélé nicht so, wie man es von einem Profi erwartet: Er soll sich nicht richtig ernähren und häufig zu spät zum Training oder anderen Terminen kommen.

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