Suche nach neuem DFB-Präsidenten : Wer wird der neue Grindel? DFB kassiert drei prominente Absagen

Reinhard Grindel war im April von seinem Amt als DFB-Präsident zurückgetreten.
Reinhard Grindel war im April von seinem Amt als DFB-Präsident zurückgetreten.

Auf der Suche nach einem neuen Präsidenten hat der DFB laut eines Medienberichts mehrere Absagen erhalten.

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28. Juni 2019, 19:32 Uhr

Frankfurt/Main | Sowohl der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer als auch der langjährige Aufsichtsratschef der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, hätten die Nachfolge des Anfang April von seinem Amt zurückgetretenen Reinhard Grindel abgelehnt. Laut "Spiegel" soll auch der frühere Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gefragt worden sein, habe aber erklärt, dass er nicht zur Verfügung stehe.

Grindel-Nachfolger nicht in Sicht

Der Verband wollte dies am Freitag nicht bestätigen. "Der DFB äußert sich in der Öffentlichkeit weiterhin nicht zum laufenden Prozess", sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker auf dpa-Anfrage. "Im Übrigen beteiligen wir uns auch nicht an falschen Spekulationen."

Ex-Innenminister Thomas de Maiziere soll beim DFB auch als Grindel-Nachfolger im Spiel gewesen sein.
dpa/Gregor Fischer
Ex-Innenminister Thomas de Maiziere soll beim DFB auch als Grindel-Nachfolger im Spiel gewesen sein.

Der Verband, der momentan kommissarisch von den Vizepräsidenten Reinhard Rauball und Rainer Koch geführt wird, wollte ursprünglich bis zum 26. Juli einen Kandidaten für das vakante Präsidentenamt finden und diesen am 1. August öffentlich machen. Da die Suche nach einer neuen Führungsfigur jedoch nicht wie erwartet vorankommt, wurde die Frist jüngst auf Ende August verschoben.

Weiterlesen: Ex-DFB-Präsident Grindel: "Möchte den guten Ruf der UEFA schützen"

Zuvor sollen die Vertreter der 36 Proficlubs auf der Generalversammlung der Deutschen Fußball Liga am 21. August über die Personalie abstimmen. Die Wahl des Präsidenten findet auf dem DFB-Bundestag am 27. September in Frankfurt statt.

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