Streit wegen Polizeikosten : Werder erwägt Geisterspiele außerhalb Bremens

Bleibt das Bremer Weser-Stadion bei den bevorstehenden Geisterspielen außen vor?
Bleibt das Bremer Weser-Stadion bei den bevorstehenden Geisterspielen außen vor?

Bei eventuell stattfindenden Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga erwägt Werder Bremen einen Stadionumzug.

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27. April 2020, 10:31 Uhr

Bremen | Werder Bremen denkt über einen Umzug beim möglichen Neu-Start der Fußball-Bundesliga nach. "Wenn aus welchen Gründen auch immer wir nicht in Bremen spielen können, aber in 17 Standorten gespielt werden kann, dann ist es so, dass man nach Alternativ-Standorten Ausschau halten muss", sagte Werder-Boss Klaus Filbry bei Radio Bremen: "Davon gehen wir aber nicht aus." Als mögliche Ausweich-Spielorte kämen Hannover, Wolfsburg oder Hamburg infrage.

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Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) hat sich bisher gegen Geisterspiele im Weser-Stadion ausgesprochen. Der Bremer Innensenator hatte bereits das ursprünglich für den 16. März geplante Heimspiel ohne Zuschauer gegen Bayer Leverkusen abgesagt. Zu den Streitpunkten zwischen dem Erstligisten und Mäurer gehört zudem die Beteiligung an den Polizeikosten bei Risikospielen.

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