Freitagsspiele der 2. Bundesliga : 1. FC Köln und St. Pauli finden zurück in die Spur

Kölns Simon Terodde (in rot) erzielte per Kopf das 2:0 für den 1. FC Köln. Foto: imago/DeFodi
Kölns Simon Terodde (in rot) erzielte per Kopf das 2:0 für den 1. FC Köln. Foto: imago/DeFodi

Nach den jüngsten Rückschlägen feiern der 1. FC Köln und der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga wichtige Auswärtssiege.

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21. September 2018, 20:21 Uhr

Hamburg | SV Sandhausen - 1. FC Köln 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Schaub (45.), 0:2 Terodde (54.)

Der 1. FC Köln ist zumindest für eine Nacht wieder Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga. Eine Woche nach dem ernüchternden 3:5 gegen den SC Paderborn gewann die Mannschaft von Trainer Markus Anfang verdient mit 2:0 (1:0) beim SV Sandhausen und rückte auf Rang eins vor. Der österreichische Nationalspieler Louis Schaub brachte den Bundesliga-Absteiger kurz vor der Pause in Führung (45.), Toptorjäger Simon Terodde erhöhte vor 13 237 Zuschauern auf 2:0 (54.). Das noch sieglose Sandhausen ist Tabellenvorletzter.

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Nach zuletzt acht Gegentoren in zwei Spielen konzentrierten sich die Kölner, die auf ihren gesperrten Kapitän Jonas Hector verzichten mussten, zunächst auf die Defensive. Doch als der in der ersten halben Stunde überlegene SVS vor dem Seitenwechsel etwas nachließ, war es Schaub, der mit einem schönen Seitfallzieher zum 1:0 für die Gäste traf. Nach der Pause erzielte Terodde nach einem Eckball von Schaub per Kopf sein achtes Saisontor. Danach brachte der FC den Sieg dank seiner größeren individuellen Klasse sicher über die Zeit.

FC Ingolstadt - FC St. Pauli 0:1 (0:0)

Tor: Ryo Miyaichi (82.)

Der Japaner Ryo Miyaichi hat dem FC St. Pauli mit einem Joker-Tor beim FC Ingolstadt ein Ende der Niederlagenserie in der 2. Fußball-Bundesliga beschert. Bei seinem Comeback im Profiteam nach einer langwierigen Knieverletzung köpfte der 25-Jährige am Freitagabend in der 82. Spielminute das entscheidende 1:0 (0:0). FCI-Torwart Marco Knaller half mit einem Patzner nach einem langen, ungefährlichen Ball in den Strafraum allerdings entscheidend mit.

Zum Zeitpunkt des Tores agierten die Gastgeber vor 10 162 Zuschauern nach der Gelb-Roten Karte für Mittelfeldspieler Konstantin Kerschbaumer wegen wiederholten Foulspiels in Unterzahl. Für Pauli-Coach Markus Kauczinski war es nach dem 1:0 in der vergangenen Saison ein weiterer wichtiger Erfolg an alter Wirkungsstätte. Für FCI-Coach Stefan Leitl wird der Verbleib im Job immer fraglicher.

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Fünf Tage nach dem 0:6 in Bochum war von Leitls Team eigentlich eine große Reaktion erwartet worden. Auch wenn die Schanzer offensiv aktiver waren, fehlten meist die spielerischen Mittel. Nach einem abgeblockten Freistoß von Sonny Kittel, schoss Thomas Pledl beherzt aus 18 Metern, verfehlte aber das Tor knapp (22.). Ein Schuss von Außenverteidiger Jeremy Dudziak aus halbrechter Position war lange die einzige Torchance der Gäste (40.). Nach der Pause köpfte Pledl über das Tor (59.). Dann kam Miyaichi und nutzte Knallers Fehler.

Ryo Miyaichi erzielte den entscheidenden Treffer für den FC St. Pauli. Foto: imago/kolbert-press
imago/kolbert-press
Ryo Miyaichi erzielte den entscheidenden Treffer für den FC St. Pauli. Foto: imago/kolbert-press
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