Model Kinsey Wolanski : Flitzerin aus dem Champions-League-Finale: Böse Überraschung auf Instagram

Über Nacht ein Social-Media-Star: Kinsey Wolanski.
Über Nacht ein Social-Media-Star: Kinsey Wolanski.

Die US-Amerikanerin Kinsey Wolanski sorgte als Flitzerin beim Champions-League-Finale in Madrid für Aufsehen.

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03. Juni 2019, 11:22 Uhr

Madrid | Das Champions-League-Finale 2019 wird wohl kaum wegen seines spektakulären Fußballs in Erinnerung bleiben: Der FC Liverpool sicherte sich durch einen relativ glanzlos herausgespielten 2:0-Sieg gegen die Londoner den ersten Titel in der europäischen Königsklasse seit 2005.

Das Spiel an sich verlief über weite Strecken ereignisarm: Viel mehr Höhepunkte als die beiden Tore und ein paar gute Gelegenheiten für die "Spurs" gegen Ende des Spiels gab es nicht. Abgesehen von der 18. Minute: Da sorgte der Auftritt einer leicht bekleideten Flitzerin für Aufsehen.

Lindsey Wolanski präsentierte bei ihrem Flitzer-Lauf definitiv mehr Haut als Stoff. Foto: imago images / Sven Simon
imago images / Sven Simon
Lindsey Wolanski präsentierte bei ihrem Flitzer-Lauf definitiv mehr Haut als Stoff. Foto: imago images / Sven Simon

Das amerikanische Model Kinsey Wolanski rannte mit einem Tanga-Badeanzug bekleidet auf den Platz und wurde unter dem Jubel der Fans von zwei Ordnern eingefangen. Der Kamikaze-Auftritt brachte der 22-Jährigen ungeahnten Ruhm: Innerhalb weniger Stunden nach ihrer Aktion stieg die Zahl ihrer Follower auf Instagram von 334.000 auf über 2,5 Millionen.

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Ein absolut geglückter Coup der Blondine, die auf ihrem Badeanzug für die Erotik-Seite ihres Freundes geworben hatte. Auch ihr Instagram-Profil wies zahlreiche Hinweise auf das Schmuddel-Portal auf – einen besseren Werbegag kann sich keine Agentur ausdenken.

Doch die Freude über den enormen Zuwachs an Instagram-Fans, der sich heutzutage schnell monetarisieren lässt, währte bei Wolanski nur kurz: Mittlerweile ist ihr Account auf der Social-Media-Seite nämlich nicht mehr auffindbar. "Diese Seite ist leider nicht verfügbar" steht dort geschrieben, wo vorher noch zahlreiche freizügige Fotos der US-Amerikanerin zu sehen waren.

Wie Wolanski am Sonntag über Twitter mitteilte, ist ihr Profil offenbar gehackt worden:

"Wenn du über Nacht 2,5 Millionen Follower auf Instagram dazu gewinnst und dann wird dein Account gehackt", schrieb sie in einem anderen Beitrag zu einem Video, das sie auf einem Laufband zeigt. Sie wolle sich den Frust von der Seele laufen, das alles sei eine emotionale Achterbahnfahrt – "die verrücktesten 24 Stunden in meinem Leben".

Wolanski war nach ihrer Aktion am Samstagabend in ein Madrider Gefängnis gebracht worden. Nach ihrer Freilassung, der aller Wahrscheinlichkeit nach noch eine Geldstrafe folgen wird, widmete sie sich sofort wieder ihren Social-Media-Tätigkeiten. Künftig wolle sich verstärkt auf Twitter äußern, schrieb sie.

Neben dem neu gewonnenen "Ruhm" darf sich die Flitzerin auch über privates Glück freuen. Ihr Freund Vitaly Zdorovetskiy, der selbst auch schon als Flitzer aktiv war – beim Fußball-WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien 2014 sowie bei einem NBA-Finalspiel in den USA 2016 – schrieb auf seinem Twitter-Profil an seine Freundin gerichtet: "Ich kann es nicht erwarten, dich zu heiraten."

Beim WM-Finale 2014 flitzte Vitaly Zdorovetskiy auf das Spielfeld und versuchte dabei nebenbei noch, dem deutschen Abwehrspieler Benedikt Höwedes ein Küsschen zu verpassen. Foto: imago/MIS
imago/MIS
Beim WM-Finale 2014 flitzte Vitaly Zdorovetskiy auf das Spielfeld und versuchte dabei nebenbei noch, dem deutschen Abwehrspieler Benedikt Höwedes ein Küsschen zu verpassen. Foto: imago/MIS




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