Kovac-Entlassung : "Copy and Paste"?: FC Bayern kassiert Häme für Pressemitteilung

Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Uli Hoeneß einigten sich mit Trainer Niko Kovac auf die Beendigung der Zusammenarbeit.
Karl-Heinz Rummenigge (l.) und Uli Hoeneß einigten sich mit Trainer Niko Kovac auf die Beendigung der Zusammenarbeit.

Die Art und Weise, auf die der FC Bayern die Kovac-Entlassung kommunizierte, sorgt bei vielen Fans für Kopfschütteln.

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04. November 2019, 11:06 Uhr

München | Der FC Bayern München hat nach der 1:5-Klatsche bei Eintracht Frankfurt reagiert und die Entlassung von Trainer Niko Kovac am Sonntag bekanntgegeben. Nicht für die Entscheidung, sondern für die Pressemitteilung erntete der Verein insbesondere in den sozialen Netzwerken viel Häme.

Auch interessant: Reaktionen auf Kovac-Entlassung – "Endlich erlöst vom Dilettantenstadl"

Was war passiert? Die Presseerklärung zu dem Kovac-Aus enthält teilweise den selben Wortlaut wie die Pressemitteilung zur Entlassung von Carlo Ancelotti aus dem Jahr 2017. Vor zwei Jahren sagte der FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge: "Ich erwarte jetzt von unseren Spielern eine positive Entwicklung und absoluten Leistungswillen, damit wir unsere Ziele für diese Saison erreichen." Exakt diese Worte soll nun Sportdirektor Hasan Salihamidzic zur Entlassung von Kovac gewählt haben:

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Twitter-User kritisieren angesichts dieser Tatsache die vermeintlich geringe Wertschätzung für Kovac, der erst vor 1,5 Jahren beim FC Bayern München angeheuert hatte – eine Übersicht der Reaktionen:

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Bis auf weiteres wird Co-Trainer Hans Flick die Mannschaft betreuen. Er wird bereits am Mittwoch in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und im Bundesligagipfel gegen Borussia Dortmund auf der Bayern-Bank sitzen.

Noch vor knapp einem Jahr markierte die Champions League für Kovac den Wendepunkt. Nach dem 3:3 in der Bundesliga gegen Düsseldorf stand er vor dem Aus, ein furioses 5:1 am 27. November gegen Benfica Lissabon rettete seinen Job. Kovac holte in der vergangenen Saison das Double – die grundsätzlichen Zweifel an seiner Arbeit blieben. Die mächtigen Bosse Rummenigge und Uli Hoeneß hatten ihren schwer angeschlagenen Coach nach der einer Zäsur gleichenden Pleite am Samstag mit keinem Wort gestärkt. Nach dem von einem frühen Platzverweis von Jérôme Boateng beschleunigten sportlichen Zerfall wirkte Kovac beim deutschen Meister wie ein Einzelkämpfer.

mit dpa-Material

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