2. Bundesliga : FC Magdeburg gleicht spät aus – Kein Sieger im Süd-Derby

Christian Beck und der FC Magdeburg lieferten sich ein packendes Ost-Derby mit Dynamo Dresden (hier mit Marco Hartmann).
Christian Beck und der FC Magdeburg lieferten sich ein packendes Ost-Derby mit Dynamo Dresden (hier mit Marco Hartmann).

Der neunte Spieltag in der 2. Bundesliga brachte am Samstag keine Derbysieger hervor – weder im Osten, noch im Süden.

svz.de von
06. Oktober 2018, 15:10 Uhr

Hamburg | Der Ost-Klassiker zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden ist in der 2. Fußball-Bundesliga ohne Sieger geblieben. Trotz zweier früher Tore durch Moussa Koné (7. Minute) und Aias Aosman (23.) musste sich Dynamo am Samstag mit einem 2:2 (2:0) begnügen, denn Aufsteiger Magdeburg kam durch Niklas Kreuzer (60./Eigentor) und Marius Bülter (90.+1) zum Ausgleich. Das Spitzenspiel am neunten Spieltag zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Jahn Regensburg endete 1:1 (0:0). Im Tabellenkeller hat Erzgebirge Aue durch einen 2:1 (0:1)-Sieg gegen Holstein Kiel wichtige Punkte geholt. Dimitrij Nazarov (90.+1) entschied die Partie erst in der Nachspielzeit.

Die SpVgg Greuther Fürth hat mit einem 1:1 (0:0) gegen Jahn Regensburg den Sprung auf Platz zwei verpasst. Die Franken gingen am Samstag vor 10 845 Zuschauern im Fürther Ronhof durch David Atanga in Führung (49. Minute). Jahn-Kapitän Marco Grüttner konnte ausgleichen (75.). Beide Mannschaften ließen in einem intensiven Derby kaum Raum und Zeit zur Spielentwicklung. Der Jahn hatte die ersten Chancen. Sargis Adamyan scheiterte zweimal an Torwart Sven Burchert (11./29.). Fürths Abwehrspieler Mario Maloca warf sich in einen Schuss von Jann George (21.). Auf der Gegenseite parierte Schlussmann Philipp Pentke einen Distanzschuss von Julian Green (35.). Bei der anschließenden Ecke verfehlte Richard Magyar mit einem Kopfball knapp das Tor.

Nach der Pause war Fürth da: Der eingewechselte Shaun Parker scheiterte noch freistehend an Pentke (48.). Atanga machte es kurz darauf nach einer präzisen Flanke von Tobias Mohr per Kopf besser. Ein grober Burchert-Fehler hätte durch Adamyan fast zum Ausgleich geführt (56.). Der fiel dann auf Vorarbeit des eingewechselten Hamadi Al Ghaddioui. Grüttner vollendete mit seinem fünften Saisontor.

Aue kann aufatmen

Dem FC Erzgebirge Aue ist der erhoffte Befreiungsschlag gelungen. Gegen Holstein Kiel gewannen die Sachsen am Samstag mit 2:1 (0:1). Alexander Mühling brachte die Gäste mit der ersten guten Möglichkeit in der 41. Minute in Führung. Der eingewechselte Emmanuel Iyoha markierte nach 72 Minuten den Ausgleich, ehe Dimitri Nazarow (90.+1) der Siegtreffer gelang. Vor 7500 Zuschauern wurde Kiels zur Pause eingewechselter Kingsley Schindler innerhalb von zwei Minuten zweimal verwarnt und sah daraufhin die Ampelkarte (84.).

Aue machte von beginn an Druck und hatte durch Sören Bertram (4.) eine gute Chance zur schnellen Führung. Auch Pascal Testroet scheiterte nur zwei Minuten später allein auf Kenneth Kronholm zulaufend am Kieler Torhüter. Die Gäste wurden Mitte der ersten Halbzeit zwar stärker, fanden gegen die gute Auer Defensive aber bis kurz vor der Pause kein geeignetes Mittel.

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Nach der Pause belohnte sich Aue für die kämpferisch anspruchsvolle Leistung. Vor dem Ausgleich hatten die Gastgeber bereits mehrere Einschussmöglichkeiten. Kiel wachte erst nach dem Gegentor wieder auf, brauchte aber Auer Abwehrfehler, um zu Chancen zu gelangen. Der Platzverweis brachte Aue dann die Möglichkeit, das Spiel noch zu entscheiden.


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