Olaf Thon über BVB-Coach : Weiter Kritik an Lucien Favre: "Warum hat Watzke diesen Trainer verpflichtet?"

BVB-Trainer Lucien Favre ist aus Sicht des Ex-Schalkers Olaf Thon nicht der richtige Mann für den Verein.
BVB-Trainer Lucien Favre ist aus Sicht des Ex-Schalkers Olaf Thon nicht der richtige Mann für den Verein.

Für den ehemaligen Schalker Kapitän Olaf Thon ist Lucien Favre nicht der richtige Trainer für Borussia Dortmund.

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27. Oktober 2019, 16:41 Uhr

München | Thon sagte am Sonntag in der Fußball-Talksendung "Doppelpass" bei Sport1: "Favre ist kein Typ wie Klopp, da fragt man sich, warum hat Aki Watzke diesen Trainer verpflichtet? Da braucht man in Dortmund wie auf Schalke Emotionen, da braucht man einen, der Gas gibt, die Leute mitnimmt." Seiner Ansicht nach passt der stets ruhig und besonnen auftretende Schweizer Favre nicht zu den Dortmundern.

Thon: Mit Götze im Sturm wird BVB nicht Meister

Dass der nach knapp einer Stunde ausgewechselte Mario Götze wortlos an Favre vorbeiging, "darf nicht passieren", sagte Thon. Der Weltmeister von 2014 sei als Angreifer im Strafraum überfordert. "Du kannst Götze nicht Mittelstürmer spielen lassen. Er gewinnt keinen Kopfball und ist nicht schnell genug. Wenn Götze dort spielt, wird Dortmund nicht Meister."

Der ehemalige Nationalspieler Olaf Thon im Jahr 2016. Foto: dpa/Sven Hoppe
dpa/Sven Hoppe
Der ehemalige Nationalspieler Olaf Thon im Jahr 2016. Foto: dpa/Sven Hoppe


Dem neuen Schalker Coach David Wagner bescheinigte Thon einen Tag nach dem 0:0 im Revierderby einen guten Job: "Die Schalker könnten ja auch mit fünf Punkten Vorsprung Tabellenführer sein. Der BVB hat mir nicht gefallen. Bei Schalke sieht man die Handschrift des Trainers", so der 53 Jahre alte Gelsenkirchener.

Auch Marcel Reif kritisiert Favre

Auch Sport1-Experte Marcel Reif kritisierte den BVB-Coach: "Favre weiß, dass er ist, wie er ist. Ich muss aber verlangen können, dass eine Mannschaft wie der BVB in einer Saison anders auftritt, als das was sie bisher abliefert. Das ist im Verantwortungsbereich des Trainers."

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