Europa League kompakt : Horrorszene bei Arsenal-Spiel: Drama um Nationalstürmer

Stürmer Danny Welbeck krümmt sich vor Schmerzen. Der englische Nationalspieler zog sich vermutlich einen Knöchelbruch zu. Foto: imago/Xinhua
Stürmer Danny Welbeck krümmt sich vor Schmerzen. Der englische Nationalspieler zog sich vermutlich einen Knöchelbruch zu. Foto: imago/Xinhua

Leverkusen und Frankfurt siegen, Leipzig verliert – und in London erleben Arsenal-Fans eine Horroroszene.

svz.de von
08. November 2018, 23:20 Uhr

Hamburg | Ergebnisse des Abends

Apollon Limassol – Eintracht Frankfurt 2:3 (0:1)

Celtic Glasgow – RB Leipzig 2:1 (1:0)

Bayer 04 Leverkusen – FC Zürich 1:0 (0:0)

Lazio Rom – Olympique Marseille 2:1 (1:0)

Rosenborg Trondheim – FC Salzburg 2:5 (0:4)

Ludogorets Rasgrad – AEK Larnaka 0:0 (0:0)

Szene des Abends

Historisches passierte in der 69. Minute in Piräus. Danel Sinani erzielte das erste Tor für eine luxemburgische Mannschaft in der K.o.-Phase der Europa League. F91 Dudelange hatte sich sensationell für die Gruppenphase qualifiziert, verlor bislang aber alle vier Partien. Zumindest gelang den Luxemburgern nun das erste Tor. Dudelange wird von dem Deutschen Dino Toppmöller trainiert. Außerdem steht der ehemalige Dortmunder Marc-Andre Kruska im Kader.

Drama des Abends

Schockmoment für Zuschauer und Spieler im Emirates Stadium in London. Bei der Partie zwischen dem FC Arsenal und Sporting Lissabon (0:0) verletzte sich Arsenal-Stürmer Danny Welbeck schwer. Der 27-Jährige zog sich nach Angaben seines Trainers Unai Emery einen Knöchelbruch zu. Der englische Nationalstürmer war in der 25. Minute nach einem Kopfball bei der Landung auf dem Rasen unglücklich umgeknickt und verdrehte sich dabei den rechten Knöchel.

Nach einer langen Behandlungspause samt Sauerstoffverabreichung musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Eine genaue Diagnose stand am Freitagmorgen zunächst noch aus.



Spieler des Abends

Eintrachts Stürmer Luka Jovic ist weiterhin in außergewöhnlicher Form. Auch auf Zypern traf der Kroaten für die Hessen und erzielte das wichtige 1:0. Von allen Bundesliga-Spielern hat nur Bayern-Stürmer Robert Lewandowski (13 Tore) noch mehr Pflichtspieltore als Jovic (10).

Zahl des Abends

12. Zwölf Punkte hat Eintracht Frankfurt nach vier Spielen in der Europa League. Die maximale Ausbeute und das bedeutet in der schweren Gruppe mit Lazio Rom und dem Vorjahresfinalisten Olympique Marseille die vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Phase im kommenden Jahr. "Wir wollten diesen Matchball heute unbedingt nutzen. Das ist uns gelungen. Wir haben in dieser schweren Gruppe nach vier Spieltagen zwölf Punkte und sind in die nächste Runde eingezogen. Das ist klasse", freute sich Eintracht-Coach Adi Hütter.


Die besten Tweets des Abends

Eintracht Frankfurt hatte auf Zypern alles andere als ein Auswärtsspiel. Ungefähr 5.000 Fans aus Deutschland waren mitgereist.


Das Tor des Tages in Leverkusen köpfte der Kroate Tin Jedvaj.


RB Leipzig verlor im Celtic Park, genannt Paradise, und hatte kurz vor Schluss noch eine Riesenchance durch Kampl.

Celtic Glasgow gegen Eintracht Frankfurt wäre sicherlich ein tolles Endspiel.


Stimmen zu den deutschen Spielen

Adi Hütter (Trainer Frankfurt): "Entscheidend für uns ist, dass wir gewonnen haben. Wir haben etwas erreicht, wofür unsere Fans sehr weite Reisen auf sich nehmen. Ich habe das Gefühl, mehr und mehr in Frankfurt anzukommen und von den Fans geschätzt zu werden. Deshalb bin ich heute auch in die Kurve gegangen, um mich zu bedanken. Das war ein unglaublicher Moment."

Bruno Hübner (Sportchef Frankfurt): "Die Europa League ist für uns etwas ganz Besonderes. Wir sind auf einem sehr guten Weg."

Julian Baumgartlinger (Leverkusen): "Wir wollten endlich mal zu Null spielen. Alle haben sich gegenseitig unterstützt. Alle haben bis zum Ende Gas gegeben."

Marcel Sabitzer (Leipzig): Die Niederlage ist komplett unnötig und ungerecht. Wir waren klar besser. Wir hatten Qualität auf dem Platz und hatten Riesendinger. Das ärgert mich extrem."

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