Lasogga und Co. : Einzelkritik: So schlugen sich die HSV-Spieler gegen Köln

Der Matchwinner: Hamburgs Pierre-Michel Lasogga.
Der Matchwinner: Hamburgs Pierre-Michel Lasogga.

Fiete Arp zurecht ausgewechselt, Douglas Santos und Khalid Narey sind beste Hamburger. Die Einzelkritik zum Köln-Spiel.

svz.de von
05. November 2018, 23:01 Uhr

Hamburg | Aufgrund einer starken zweiten Halbzeit gewinnt der HSV am Montagabend gegen den 1. FC Köln mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Pierre-Michel Lasogga. Besonders auffällig bei den Hanseaten waren Khalid Narey und Douglas Santos, aber auch die beiden Innenverteidiger spielten stark. Hier die Einzelkritik:

Tor

Julian Pollersbeck: Der HSV-Keeper war in der ersten Hälfte unterbeschäftigt. Einmal war er bereits geschlagen, doch Narey schlug den Ball von der Linie. Ansonsten fehlerlose Partie des Keepers, der aber auch nicht viel zu halten hatte.

Die Nummer 1 zwischen den Pfosten beim HSV: Julian Pollersbeck.
Axel Heimken/dpa
Die Nummer 1 zwischen den Pfosten beim HSV: Julian Pollersbeck.

Abwehr

Gotoku Sakai: Der Japaner ließ über seine Abwehrseite nicht viel zu. Offensiv beschränkte er sich aber auf das Nötigste. Er warf in der Schlussphase seine ganze Erfahrung rein und half das Ergebnis zu sichern.

Leo Lacroix: Der Franzose spielte für den gesperrten Bates in der Innenverteidigung und blieb ohne Fehl und Tadel. Er spielte unaufgeregt und unspektakulär, wie es ein guter Verteidiger machen sollte.

Rick van Drongelen: Die Duelle mit Sturmtank Terodde machten dem Niederländer sichtlich Spaß. Er erhielt teilweise für seine Grätschen und Rettungsversuche Szenenapplaus. In dieser Form wird der HSV noch viel Spaß an van Drongelen haben.

Douglas Santos: Der Brasilianer versuchte sich immer wieder in die Offensive einzuschalten. Fast hätte er selbst das Tor des Tages erzielt, doch seinen Abpraller verwertete dann Lasogga. Starke Partie des Olympiasiegers von Rio. Auch defensiv ließ er wenig zu. Mit Narey bester Hamburger am Montagabend.

Mittelfeld

Orel Mangala: Der gebürtige Belgier ordnete das Spiel und gewann auf der Sechser-Position wichtige Zweikämpfe. Der aus Stuttgart geliehene Mangala ist als defensiver Mittelfeldspieler nicht aus der Stammelf wegzudenken.

Khalid Narey: Der aus Fürth gekommene Narey war in der Offensive der gefährlichste Hamburger und hätte sich ein Tor verdient gehabt. Im Abschluss war er aber immer etwas zu überhastet. Trotzdem gute Partie des Rechtsaußen. Zudem rettete er noch auf der Linie.

Hamburgs Lewis Holtby und Orel Mangala (r.) im Kampf um den Ball mit Kölns Salih Özcan (l.) und Louis Schaub (2.v.r).
Christian Charisius/dpa
Hamburgs Lewis Holtby und Orel Mangala (r.) im Kampf um den Ball mit Kölns Salih Özcan (l.) und Louis Schaub (2.v.r).

Aaron Hunt: Unauffällige Partie des Kapitäns. Hunt versuchte das Spiel zu ordnen und trat zudem die meisten Ecken.

Bakery Jatta (ab 88. Minute): Keine Bewertung.

Lewis Holtby: Holtby rackerte und lief, wie immer, sehr viel. In der Offensive suchte er den Abschluss. Zweikampfstark und bissig. Gute Partie des Mittelfeldstrategen.

Christoph Moritz (ab 82. Minute): Moritz sicherte in der Schlussphase den Sieg und ersetzte Holtby.

Jann-Fiete Arp: Der HSV-Youngster hatte seine beste Szene bei einem Pfostenschuss in der ersten Hälfte. Konnte sich ansonsten aber in der Offensive zu selten in Szene setzen. Wurde zurecht ausgewechselt.

Hee Chan Hwang (ab 68. Minute): War direkt nach seiner Einwechslung gefährlich und brachte mehr Schwung in die Partie.

Sturm

Pierre-Michel Lasogga: Er stand da, wo ein Torjäger stehen muss und erzielte das Siegtor im Liegen. Ansonsten hatte er es schwer, doch Lasogga arbeitete viel gegen die Kölner verteidiger und wurde am Ende belohnt. Matchwinner.

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