Union-Profi : Nach 0:4-Klatsche: Subotic fährt mit der S-Bahn nach Hause

Neven Subotic (Mitte) schaute sich das 0:4 von Union Berlin gegen Leipzig 90 Minuten lang von der Bank aus an.
Neven Subotic (Mitte) schaute sich das 0:4 von Union Berlin gegen Leipzig 90 Minuten lang von der Bank aus an.

Neven Subotic bewies am Sonntag zum wiederholten Male, dass er sich von vielen seiner Profi-Kollegen unterscheidet...

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19. August 2019, 12:39 Uhr

Berlin | Das Bundesliga-Debüt von Union Berlin ging am Sonntagabend mit 0:4 zuhause gegen RB Leipzig in die Hose. Neuzugang Neven Subotic musste sich die Niederlage zur Bundesliga-Premiere der "Eisernen" auch noch 90 Minuten lang von der Bank aus ansehen. Der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hat noch Trainingsrückstand und war deshalb noch keine Option für die Partie gegen die Sachsen.

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Anders als einige seiner Kollegen verließ der 30-Jähriger die "Alte Försterei" aber nicht in einem schwerem Sportwagen mit getönten Scheiben, sondern stieg zusammen mit den Fans in die nächste S-Bahn ein und fuhr mit der Linie 3 (Erkner bis Spandau) zurück in die Stadt.


Twitter-Userin "Pentti Savolainen" hatte den Neu-Berliner nach dem Bundesliga-Spiel in der S-Bahn entdeckt. "Da fährt man mit der S-Bahn nach Hause und gleich neben einem steht Neven Subotic. Huhu!" schreibt sie auf finnisch bei Twitter.

Subotic sozial sehr engagiert

Neven Subotic ist bekannt dafür als Bundesliga-Profi etwas anders zu sein als andere. Subotic engagiert sich unter anderem für den Verein "Kinderlachen" als Botschafter. Im Jahr 2012 gründete er die "Neven Subotic Stiftung", die weltweit Projekte für Kinder in Not unterstützt und Brunnenprojekte in Afrika durchführt. Auch gilt Subotic als sehr fan-nah. Nach dem gewonnenen Bundesliga-Titel mit Borussia Dortmund feierte Subotic fernab des Partybusses inmitten der Fans.

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