Qualifikation in der heißen Phase : Der große EM-Rechner: Diese Mannschaften müssen noch zittern

Christian Eriksen (v.l., Dänemark), Cristiano Ronaldo (Portugal) und Gareth Bale (Wales) haben das EM-Ticket nicht sicher.
Christian Eriksen (v.l., Dänemark), Cristiano Ronaldo (Portugal) und Gareth Bale (Wales) haben das EM-Ticket nicht sicher.

Zehn Mannschaften haben bereits das EM-Ticket gelöst. In der deutschen Gruppe muss ordentlich gerechnet werden.

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15. November 2019, 13:50 Uhr

Mönchengladbach | Frankreich, England, die Türkei, Tschechien, Spanien, Italien, Polen, Belgien, Russland und die Ukraine haben sich bereits die Teilnahme an der Endrunde der Fußball-EM 2020 gesichert. In der deutschen Gruppe machen sich neben Oranje und dem DFB-Team auch die Nordiren noch Hoffnungen. Stars wie Cristiano Ronaldo (Portugal) müssen noch zittern. Ein Überblick über das Geschehen in den zehn Qualifikationsgruppen:

Gruppe A

England hat das Ticket durch den 7:0-Kantersieg gegen Montenegro gelöst. Auch Tschechien machte durch den knappen 2:1-Erfolg über den Kosovo am Donnerstagabend die Teilnahme perfekt. Der Außenseiter vom Balkan hat aber einen Playoff-Platz als Gruppensieger seiner Nations-League-Gruppe sicher.

Gruppe B

Die Ukraine ist qualifiziert und auch schon Gruppensieger. Titelverteidiger Portugal braucht hingegen noch einen Sieg gegen Luxemburg im letzten Spiel, sollte Serbien zeitgleich auch gegen die Ukraine gewinnen. Sollte Serbien tatsächlich noch den Titelverteidiger Portugal einholen, müsste Superstar Cristiano Ronaldo mit dem Champion von 2016 den unbequemen Umweg über die Playoffs gehen.

Gruppe C

Deutschland hat es selbst in der Hand. Mit einem Sieg gegen Weißrussland und einem Remis gegen Nordirland ist die EM sicher erreicht. In der Dreierkonstellation mit Oranje (reicht ein Remis gegen Nordirland) und den Briten könnte Bundestrainer Joachim Löw im Extremfall sogar trotz zwei Niederlagen das Ticket lösen.

Gruppe D

Die Schweiz ist noch Dritter und hat trotzdem die besten Karten. Mit Siegen gegen die Außenseiter aus Georgien und Gibraltar sind die Eidgenossen sicher dabei. Zwischen den Co-Gastgebern Irland und Dänemark mit Tottenham-Star Christian Eriksen kommt es am letzten Spieltag dann zu einem K.o.-Duell, wie schon vor der WM 2018, als die Dänen klar siegten.

Gruppe E

Den Kroaten reicht schon ein Remis gegen die Slowakei für das Ticket. Die Slowaken hingegen brauchen einen Sieg. Ungarn muss auf einen Sieg der Kroaten hoffen – und dann noch Wales schlagen, dann wäre man 2020 als deutscher Gruppengegner dabei. Superstar Gareth Bale und Wales könnten mit zwei Siegen noch von Platz vier auf zwei springen.

Gruppe F

Spanien hat das Ticket schon sicher. Dahinter streiten Schweden und Rumänien um Platz zwei. In Bukarest kommt es zum direkten Showdown. Noch haben die Skandinavier einen Punkt Vorsprung. Theoretisch könnte noch Norwegen als lachender Dritter auf Platz zwei durchstarten.

Gruppe G

Polen hat die Qualifikation schon geschafft. Österreich sollte sich das EM-Ticket nicht mehr nehmen lassen. Ein Remis gegen Nordmazedonien reicht. Der Kontrahent hat wie Slowenien und Israel nur noch theoretische Chancen bei einer Austria-Niederlage.

Gruppe H

Die Türkei und Frankreich sind bei der EM dabei. Den Türken reichte ein 0:0 gegen den einzig verbliebenen Rivalen Island, der ein Playoff-Ticket praktisch sicher hat. Die Franzosen lösten ihr EM-Ticket durch das 2:1 gegen Moldau am Donnerstagabend.

Gruppe I

In dieser Gruppe ist alles klar. Belgien und Russland haben sich für die Endrunde qualifiziert. Im direkten Duell geht es noch um den Gruppensieg, der Einfluss auf die Platzierung in den Lostöpfen für die Gruppenauslosung hat. Die distanzierten Schotten sind für die Playoffs startberechtigt.

Gruppe J

Italien ist durch. Finnland steht vor der Turnierpremiere. Ein Sieg gegen Liechtenstein reicht für die erste EM-Teilnahme. Bosnien-Herzegowinas Chancen auf eine direkte Qualifikation sind eher theoretisch, aber einen Playoff-Platz ist sicher.

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