Hansa, Jena, Halle & Co. : Wenig Erfolg für Ost-Clubs

Das goldene Tor: Marco Königs (l.) zieht zum 1:0 ab, Karlsruhes Damian Roßbach kann den Rostocker nicht mehr entscheidend stören.
Das goldene Tor: Marco Königs (l.) zieht zum 1:0 ab, Karlsruhes Damian Roßbach kann den Rostocker nicht mehr entscheidend stören.

Der FC Hansa Rostock und Energie Cottbus gehen mit neuem Selbstvertrauen in die Länderspielpause. In Jena und Zwickau beginnen die Alarmglocken zu schlagen.

svz.de von
07. Oktober 2018, 20:00 Uhr

Hansa Rostock holt sich dringend gebrauchtes Erfolgserlebnis

Dieser 1:0 (0:0)-Erfolg des FC Hansa Rostock über den Karlsruher SC war bitter nötig. Die Negativerlebnisse der vergangenen Wochen zeigte bei den Ostseestädtern Wirkung, die Verunsicherung gegen einen bärenstarken KSC war groß. „Ich bin sehr glücklich, denn die vergangenen Tage waren eine schwierige Zeit. Die Mannschaft hat das Erfolgserlebnis gebraucht. Dieser Sieg hat uns gut getan, ich wünsche mir, dass wir - ohne jetzt überheblich zu klingen - eine Serie starten“, meinte Hansa-Trainer Pavel Dotchev. Sein Team hat nun 14 Punkte auf dem Konto und könnte mit einem Sieg im Nachholespiel am 16. Oktober in Halle wieder Kontakt zur Spitzengruppe herstellen.

FC Carl Zeiss Jena rutscht weiter ab

Die Talfahrt des FC Carl Zeiss Jena geht weiter. Nach dem starken Saisonstart verloren die Thüringer auch bei Spitzenreiter KFC Uerdingen mit 1:2 (1:1) und stehen nun auf einem Abstiegsplatz.

Dabei war die Partie gegen den Tabellenführer zumindest in Halbzeit eins ein starker Auftritt. „Das Ziel war, in der zweiten Halbzeit so weiterzuspielen. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Es fehlt uns die Erfahrung und die Qualität“, bemängelte Jenas Trainer Mark Zimmermann. Sechs Spiele warten die Jenenser nun bereits auf einen Dreier.

Halle verliert erstes Spiel nach 17 Tagen Pause

Zwei Gelbe Karten innerhalb von 120 Sekunden und der damit verbundene Platzverweis für Julian Guttau haben dem Halleschen FC den Wiedereinstieg in die Drittliga-Saison verdorben und zu einer 0:2 (0:1)-Niederlage geführt. Nach 15 Minuten musste Trainer Torsten Ziegner umstellen, die Verwirrung nutzte der SV Wehen Wiesbaden nach 17 Minuten zur Führung. Zwar waren die Gäste nach der Pause die bessere Mannschaft, nutzten aber die wenigen Chancen nicht. Wehens Stephan Andrist sah 18 Minuten vor dem Ende Rot, doch die Gastgeber konterten am Ende den HFC aus und gewannen 2:0.

Cottbus beendet gege Zwickau Negativserie

Sieben Spiele musste der FC Energie Cottbus in der 3. Fußball-Liga auf ein Erfolgserlebnis warten, gegen den FSV Zwickau endete die Serie. Das 2:1 (1:1) war ein Sieg des Willens und auch etwas glücklich. Denn die Gäste aus Sachsen waren nicht schlechter, was auch FSV-Trainer Joe Enochs so sah. „Ich hab meiner Mannschaft nach dem Spiel gesagt, dass ich das Gefühl hatte, dass wir drin waren.

Dass wir das erwartet schwere Spiel angenommen haben. Ich hasse es immer es zu sagen, aber ich kann der Mannschaft nicht so viel vorwerfen, weil sie all das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben“, betonte Enochs nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. „Ich war trotz der Ergebniskrise immer entspannt und relaxt, weil ich weiß, wie wir hier arbeiten. Wir hatten diesmal weniger Torchancen als zuletzt, aber diesmal waren wir effektiver“,.meinte Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz.

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