Solaranlage schuld? : Dach von Alkmaar-Stadion bricht ein – Quali-Spiel fraglich

Das AFAS-Stadion wurde 2006 eröffnet.
Das AFAS-Stadion wurde 2006 eröffnet.

Glück im Unglück: Als das Stadiondach des niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar einstürzte, war niemand im Stadion.

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12. August 2019, 07:01 Uhr

Alkmaar | Das Stadion des niederländischen Fußball-Erstligisten AZ Alkmaar ist nach dem teilweisen Einsturz des Tribünendachs gesperrt worden. An diesem Montag wolle der niederländische Untersuchungsrat für Sicherheit (OVV) nach einer Lagebesprechung über das weitere Vorgehen entscheiden, berichtete der TV-Sender NOS. Möglicherweise werde dann eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet. Das Tribünendach des AFAS-Stadions war am Samstag bei einem Sturm auf einer Breite von rund 20 Metern eingestürzt. Verletzt wurde niemand.

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"Ich will den Dingen nicht vorgreifen", sagte AZ-Direktor Robert Eenhoorn nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders. "Aber es kann in dem Stadion erst wieder gespielt werden, wenn es sicher ist. Und davon kann derzeit keine Rede sein." Ob die nächste im AFAS-Stadion geplante Partie – das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen FK Mariupol – am kommenden Donnerstag wie geplant stattfinden kann, war daher noch nicht absehbar. Drei Tage später steht die Ligapartie gegen den FC Groningen an.

Keine Verletzten

Der Verein veröffentlichte auf seiner Website ein Foto von der über mehreren Blöcken auf Höhe der Mittellinie zusammengebrochenen Dachkonstruktion. "Wir sind froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind", sagte Eenhoorn.

Das Stadion war 2006 eröffnet worden. 2016 wurde laut NOS eine Solaranlage mit rund 1700 Sonnenpaneelen auf dem Dach montiert. Ob dies bei dem Einsturz eine Rolle spielte, war jedoch zunächst völlig unklar. Im Juli 2011 waren beim Einsturz eines Tribünendachs im Stadion des FC Twente in Enschede zwei Menschen getötet worden.

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