"Cristianinho" auf den Spuren seines Vaters : Selfies und Autogramme: Sohn von Cristiano Ronaldo in der niederrheinischen Provinz

Cristiano Ronaldo junior hat schon jetzt eine ähnliche Schusstechnik wie sein berühmter Vater.
Cristiano Ronaldo junior hat schon jetzt eine ähnliche Schusstechnik wie sein berühmter Vater.

Der Sohn von Cristiano Ronaldo wandelt auf den Spuren seines Vaters. Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz.

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13. Mai 2019, 16:31 Uhr

Kempen/Rom | Freistoß für Juventus Turin. Der Spieler mit der Nummer 7 schnappt sich selbstbewusst den Ball, legt ihn auf den Rasen. Er macht drei Schritte zurück und postiert sich breitbeinig, ehe er Anlauf nimmt und den Ball mit ausgefeilter Schusstechnik in Richtung gegnerisches Tor hämmert.

Was klingt wie eine Szene wie aus einem Profispiel von Juventus Turin, bei dem Superstar Cristiano Ronaldo sich in der für ihn typischen und oftmals zum Erfolg führenden Art und Weise inszeniert, stimmt nur zum Teil. Denn ausnahmsweise ist hier die Rede von Ronaldos achtjährigem Sohn Cristiano Ronaldo junior. Der gastierte am Wochenende mit seiner Mannschaft nämlich beim internationalen Kempen-Cup, wo 72 Nachwuchsmannschaften (U9) aus ganz Europa gegeneinander antraten. Unter anderem neben Juventus so prominente Vereine wie Manchester City, Inter Mailand oder Borussia Dortmund.

Video: So gut ist Cristiano Ronaldo junior

In Sachen Aufmerksamkeit steht der Filius seinem berühmten Papa nicht viel nach. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hatte der Sohnemann des fünffachen Weltfußballers sogar einen eigenen Bodyguard an seiner Seite, der in den Spielpause immer in der Nähe des Juniors weilte.

Dennoch soll sich der Nachwuchskicker volksnah und diversen Selfie- oder auch Autogrammwünschen gegenüber aufgeschlossen gezeigt haben. "Cristiano Ronaldo junior war ganz zugänglich und hat Fotos zusammen mit anderen Kindern gemacht!", erzählte Volker Müllers, einer der Mitorganisatoren des Turniers, der "Bild"-Zeitung. Im Vorfeld hatten die Veranstalter bewusst darauf verzichtet, den kleinen Ronaldo anzukündigen, um nicht unnötig für zu großes Aufsehen zu sorgen.

"Cristianinho" mit ähnlichen Werten wie sein Vater

Was das Talent und die statistischen Werte angeht, ist der Nachwuchskicker ebenfalls auf den Spuren seines Vaters: Zwischenzeitlich brachte er der Knirps in dieser Saison in 35 Spielen für die U9 und U10 von Juventus auf 56 Tore und 26 Assists, berichtete die spanische Zeitung AS erst im April. Bei einem Turnier auf Madeira erzielte der von allen nur "Cristianinho" genannte Sohn des Superstars in einem Spiel sieben Tore – fünf davon in der nur 25 Minuten dauernden ersten Hälfte.

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Der große Rummel im niederrheinischen Kempen schien jedoch nicht unbedingt leistungsfördernd gewesen zu sein: Juventus beendete das Turnier auf dem 14. Platz. Im Endspiel setzte sich Sporting Lissabon mit 5:0 gegen Bayer Leverkusen durch.

Wenn der Vater mit dem Sohne ... Cristiano Ronaldo mit seinem Sprössling beim Kicken. Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports
imago/Cordon Press/Miguelez Sports
Wenn der Vater mit dem Sohne ... Cristiano Ronaldo mit seinem Sprössling beim Kicken. Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports

Während der kleine Ronaldo am Wochenende in Nordrhein-Westfalen kickte, musste sein Vater mit Juventus Turin bei AS Rom antreten. Beim 0:2 des bereits als Meister feststehenden Teams beim AS Rom blieb CR7 blass und fiel nur durch eine unsportliche Szene auf, als er mit seinem Gegenspieler Andrea Florenzi aneinander geriet.

Dabei machte der Portugiese eine abfällige Geste in Richtung de Italieners, die sich wohl auf dessen vergleichsweise geringe Körpergröße bezog. Dazu soll der 15 Zentimeter größere Ronaldo gesagt haben: "Du bist viel zu klein, um hier rumzulabern." Nach dem Spiel sagte Florenzi: "Ronaldo ist Weltfußballer und denkt, er könne machen, was er will."

Cristiano Ronaldo (l.) mit seiner respektlosen Geste gegenüber Andrea Florenzi. Foto: imago images / Independent Photo Agency
imago images / Independent Photo Agency
Cristiano Ronaldo (l.) mit seiner respektlosen Geste gegenüber Andrea Florenzi. Foto: imago images / Independent Photo Agency


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