Drohender Verlust wegen Corona-Krise : Medien: Auf so viel Gehalt sollen die BVB-Profis verzichten

Dortmunds Erling Braut Haaland ist erst seit der Rückrunde beim BVB – und soll direkt auf einen Teil seines Gehalts verzichten.
Dortmunds Erling Braut Haaland ist erst seit der Rückrunde beim BVB – und soll direkt auf einen Teil seines Gehalts verzichten.

Die Clubführung von Borussia Dortmund hat dem BVB-Kader offenbar ein Modell zum Gehaltsverzicht vorgelegt.

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23. März 2020, 21:08 Uhr

Dortmund | Demnach sollen die Profis auf 20 Prozent ihres Grundgehaltes verzichten, wenn keine Fußballspiele stattfinden. Ein Abschlag von zehn Prozent wäre bei Spielen ohne Zuschauer fällig. Eine Entscheidung darüber soll noch in dieser Woche fallen. Darüber berichtete am Montagabend zunächst die "Bild"-Zeitung. Nach "WAZ"-Informationen soll der BVB, dem wegen der Corona-Krise ein massiver Verlust droht, so bis zu zehn Millionen Euro einsparen können.

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BVB-Spieler haben schon einmal verzichtet

Am Montag sollen die Profis, die wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht gemeinsam trainieren, in Gruppen zum Gespräch gebeten worden sein. Mit dabei war auch Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, der 2003 noch Profi war, als der damalige BVB-Kader in großer wirtschaftlicher Not des Clubs auf 20 Prozent des Gehalts verzichtete.

Zuletzt hatte die Dortmunder Führung um Clubchef Hans-Joachim Watzke freiwillig auf einen Teil ihres Gehaltes verzichtet. Neben Kehl und Sportchef Michael Zorc soll auch Trainer Lucien Favre freiwillig zu einem Gehaltsverzicht bereit gewesen sein. Wegen der Corona-Krise ist der professionelle Sport inzwischen nahezu weltweit zum Erliegen gekommen. Den Fußballclubs entgehen dadurch Einnahmen in Millionen-Höhe.


Am Montagabend hatte der europäische Fußballverband UEFA die Endspiele der Champions League und Europa League auf einen unbestimmten Termin verschoben.

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