Neuer Termin im Dezember? : "Clásico" zwischen Barca und Real wegen Unruhen verschoben

Lionel Messi (l.) und Sergio Ramos treffen aufgrund der Unruhen in Katalonien voraussichtlich erst im Dezember aufeinander.
Lionel Messi (l.) und Sergio Ramos treffen aufgrund der Unruhen in Katalonien voraussichtlich erst im Dezember aufeinander.

Der neue Termin des "Clásico" zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona sorgt für Unmut bei der spanischen Profi-Liga.

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18. Oktober 2019, 12:19 Uhr

Madrid | Das Spitzenspiel der spanischen Fußball-Liga zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid wird verschoben. Das zuständige Komitee des spanischen Verbandes RFEF traf die Entscheidung wegen der anhaltenden politischen und sozialen Unruhen in Katalonien nach den Gerichtsurteilen gegen neun Separatistenführer. Am eigentlichen Termin des "Clásico", der am 26. Oktober im Camp Nou in Barcelona stattfinden sollte, ist in der Stadt eine Großdemonstration der Separatisten geplant.

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Beide Clubs sollen nun bis zum 21. Oktober ein neues Datum vorschlagen, teilte der Verband auf Twitter mit. Falls es keine Einigung der Vereine gebe, werde das Komitee ein Datum bestimmen.

Einbußen bei den TV-Einnahmen?

Die beiden Clubs seien mit dem 18. Dezember als neuem Austragungstermin einverstanden, berichteten Medien wie die Zeitungen "AS" und "Marca". Die Profi-Liga sei aber dagegen, den "Clásico" an einem Mittwoch austragen zu lassen – offenbar wegen befürchteter Einbußen bei den TV-Einnahmen. Sie schlage deshalb den 7. Dezember vor, einen Samstag. Die für diesen Tag angesetzten Spiele Real Madrid gegen Espanyol Barcelona und FC Barcelona gegen Real Mallorca sollten nach dem Willen der Liga schon am 4. Dezember stattfinden. Der Verband habe alle Parteien dazu aufgefordert, sich bis Montag auf einen neuen Termin zu einigen, hieß es.

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Spieler gegen Heimrecht-Tausch

Zunächst war erwogen worden, das weltweit beachtete Topspiel von Barcelonas Heimstadion Camp Nou ins Bernabéu-Stadion der Hauptstadt verlegen zu lassen. Doch sowohl der FC Barcelona von Superstar Lionel Messi und DFB-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen als auch die "Madrileños" um Nationalspieler Toni Kroos waren nach Medienberichten dagegen und wollten das Heimrecht nicht tauschen. In der Rückrunde wäre der "Clásico" in diesem Fall in Barcelona ausgetragen worden.

Neun Separatistenführer waren am Montag vom Obersten Gericht in Madrid wegen ihrer Rolle beim illegalen Unabhängigkeitsreferendum vom Herbst 2017 zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Seither kommt es in der Region und speziell in Barcelona immer wieder zu teils gewalttätigen Protesten.

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