Fußball-Bundesliga am Samstag : Erste Gelbe Karte für einen Trainer und erster Punkt für Bundesliga-Neuling

Die Bundesliga am Samstag hatte einige erste Male zu bieten: Eine Gelbe Karte, ein Punkt und ein Sieg.
Die Bundesliga am Samstag hatte einige erste Male zu bieten: Eine Gelbe Karte, ein Punkt und ein Sieg.

Drei Team weisen nach dem zweiten Spieltag sechs Punkte auf. Jubeln darf auch Neuling Union Berlin.

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24. August 2019, 17:58 Uhr

Berlin | Neben Spitzenreiter Borussia Dortmund haben auch Bayer Leverkusen und der SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Leverkusen siegte am Samstag im rheinischen Derby bei Fortuna Düsseldorf klar mit 3:1 (3:0), Freiburg setzte sich mit ebenfalls mit 3:1 (2:1) bei Aufsteiger SC Paderborn durch. Bereits am Freitag hatte Borussia Dortmund mit dem 3:1 beim 1. FC Köln den zweiten Sieg geholt.

Berlin jubelt

Den ersten Punkt seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte holte der 1. FC Union Berlin, der zu einem 1:1 (0:0) beim FC Augsburg kam.

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Das Duell der früheren WG-Kumpel gewann Marco Rose. Der neue Coach von Borussia Mönchengladbach siegte mit seiner Mannschaft 3:1 (1:1) beim FSV Mainz 05 mit dem befreundeten Trainerkollegen Sandro Schwarz. Den ersten Sieg holte auch Hoffenheims neuer Coach Alfred Schreuder beim 3:2 (0:1) gegen Werder Bremen.

Leverkusen mit starkem Spiel

Eine Champions-League-reife Vorstellung lieferte Leverkusen ab. Ein Eigentor durch Lewis Baker (6.) sowie Treffer von Charles Aranguiz (33.) und Karim Bellarabi (39.) sorgten bereits früh für klare Verhältnisse. Besonders stark war dabei Kevin Volland, der zwei der drei Treffer sehenswert vorbereitete. Das Düsseldorfer Tor durch Alfredo Morales kam zu spät (82.).

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Freiburg mit sechs Punkten

In Paderborn schossen die beiden Stürmer Luca Waldschmidt per Handelfmeter (21.) und Nils Petersen (40.) sowie Changhoon Kwon (90.) die Freiburger zum Sieg, nachdem die Gastgeber durch Streli Mamba früh in Führung gegangen waren. Damit ging der Aufsteiger wieder nach einer guten Leistung leer aus. Der Paderborner Steffen Baumgart wurde dazu noch als erster Trainer der Bundesliga-Geschichte mit einer Gelben Karte verwarnt.

Schiedsrichter Tobias Welz zeigt Trainer Steffen Baumgart (SCP) die Gelbe Karte. Foto: imago images / DeFodi
Schiedsrichter Tobias Welz zeigt Trainer Steffen Baumgart (SCP) die Gelbe Karte. Foto: imago images / DeFodi

Im Gegensatz zum SCP holte Mitaufsteiger Union seinen ersten Punkt dank Sebastian Andersson (80.), der zugleich auch das erste Berliner Tor im Oberhaus markierte. Ruben Vargas (59.) erzielte den Führungstreffer für die Augsburger, bei denen die beiden gerade erst geholten Neuzugänge Tin Jedvaj und Stephan Lichtsteiner in der Startelf standen. Kurz vor Schluss sah der Berliner Keven Schlotterbeck (83.) wegen groben Foulspiels noch die Rote Karte.

Die Fans des 1. FC Union Berlin bejubeln den ersten Punkt in der Bundesliga. Foto: imago images / Matthias Koch
Die Fans des 1. FC Union Berlin bejubeln den ersten Punkt in der Bundesliga. Foto: imago images / Matthias Koch

Zu einem Wiedersehen kam es bei Schwarz und Rose, die einst als Fußballer zu Mainzer Zeiten in einer WG wohnten. Jubeln durfte am Ende aber nur Rose dank der Tore von Stefan Lainer (31.), Alassane Plea (77.) und Breel Embolo (79.). Mainz war durch Robin Quaison (18.) in Führung gegangen.

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Turbulent ging es in Hoffenheim zu: Nach dem Bremer Führungstor durch Niclas Füllkrug (42.) drehten Emir Bicakcic (54.) und Ihlas Bebou (59.) innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Doch Bremen schlug in Unterzahl zurück: Nach der Gelb-Roten Karte für Johannes Eggestein (72.) gelang Yuya Osako noch der Ausgleich (81.), ehe die TSG dank Pavel Kaderabek (87.) doch jubeln durfte.

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