Von vermeintlichem Opfer entlastet : Nach Vergewaltigungsvorwurf: Jetzt darf Cristiano Ronaldo sich freuen

Cristiano Ronaldo wechselte im vergangenen Sommer von Real Madrid zu Juventus Turin.
Cristiano Ronaldo wechselte im vergangenen Sommer von Real Madrid zu Juventus Turin.

Gute Nachrichten für Cristiano Ronaldo: Der Vergewaltigungsvorwurf gegen den Superstar wurde offenbar zurückgezogen.

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05. Juni 2019, 13:22 Uhr

Las Vegas | Das Verfahren gegen Fußballstar Cristiano Ronaldo wegen Vergewaltigungsvorwürfen ist laut einem Medienbericht eingestellt worden. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch meldete, ließ die US-Bürgerin Kathryn Mayorga, die Ronaldo im vergangenen September der Vergewaltigung bezichtigt hatte, die Vorwürfe fallen. Ein entsprechender Antrag sei im vergangenen Monat bei den Behörden in Nevada gestellt worden. Ob Mayorga und Ronaldo eine außergerichtliche Einigung erzielten, blieb offen.

Ermittlungen liefen ins Leere

Mayorga hatte dem heute 34-jährigen Juventus-Spieler vorgeworfen, sie 2009 in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Ronaldo wies die Vorwürfe stets zurück.

Mayorga hatte bereits 2009 Anzeige erstattet und war ärztlich untersucht worden. Die Ermittlungen liefen aber ins Leere. Laut Polizei wurden sie nicht weiter verfolgt, weil Mayorga damals nicht den Namen des Beschuldigten haben nennen wollen.

Ronaldo äußert sich zu Vergewaltigungsvorwurf

Im vergangenen Jahr räumte Mayorga ein, im Zuge einer finanziellen Einigung von rechtlichen Schritten abgesehen und einer Schweigevereinbarung zugestimmt zu haben. Jedoch sei sie zu traumatisiert gewesen, um an dem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Ende September vergangenen Jahres reichte sie dann eine Zivilklage ein. Wegen ihrer neuerlichen Vorwürfe nahm die Polizei in Las Vegas die Ermittlungen wieder auf.

Ronaldo gehört zu den größten Fußballstars weltweit. Fünf Mal wurde der Portugiese mit dem Ballon d'Or zum besten Fußballer der Welt gekürt.

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