Riss der Achillessehne : Transfer vom Tisch? Bayerns Wunschspieler schwer verletzt

Verletzte sich am Montagabend schwer: Chelseas Youngster Callum Hudson-Odoi.
Verletzte sich am Montagabend schwer: Chelseas Youngster Callum Hudson-Odoi.

Bayern München wollte Hudson-Odoi schon in der Winterpause kaufen. Jetzt könnte sich ein Transfer erledigt haben.

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23. April 2019, 11:54 Uhr

London | Bayern-Wunschstürmer Callum Hudson-Odoi fällt wohl für lange Zeit verletzt aus. Der 18 Jahre alte Angreifer des FC Chelsea zog sich nach eigenen Angaben am Montagabend beim 2:2 der Londoner gegen den FC Burnley einen Riss der Achillessehne zu. "Bin wirklich sauer", twitterte der englische Nationalspieler in der Nacht zum Dienstag. "Muss hart arbeiten und versuchen, stärker für die nächste Saison zurückzukommen", fügte Hudson-Odoi hinzu. Chelsea muss damit auch im Europa-League-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt auf den Stürmer verzichten.

Der FC Bayern München hatte zuvor intensiv um den Jungstar geworben und für einen Transfer dem Vernehmen nach mindestens 30 Millionen Euro geboten. Jetzt könnte sich das Thema allerdings erledigt haben.

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Bereits in der vergangenen Winterpause hatte der FC Bayern München intensiv um Hudson-Odoi gebuhlt, der in der laufenden Spielzeit vor allem in der Europa League auftrumpfte – in dem Wettbewerb erzielte er für die "Blues" in neun Spielen vier Tore. Zudem feierte der 18-Jährige in der englischen Nationalmannschaft sein Debüt.

Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte zuletzt im Januar erklärt: "Er ist ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen. Er hat Qualitäten, die zu unserem Spiel passen. Er ist dribbelstark, trickreich, hat guten Zug zum Tor und ist ein junger Spieler, der großes Potenzial besitzt, sich noch weiterzuentwickeln."

Hudson-Odois Vertrag läuft beim FC Chelsea noch bis 2020. Unlängst hatte der Teenager erklärt, dass er sich einen Wechsel sehr gut vorstellen könne, auch weil er bis zur Winterpause unter Trainer Maurizzio Sarri kaum zum Einsatz gekommen war. In der Premier League brachte es der Offensivspieler bis dato auf lediglich zehn Einsätze.

Die Londoner hatten dem möglichen Wechsel damals einen Riegel vorgeschoben und könnten nach der schweren Verletzung nun weiterhin gewillt sein, Hudson-Odoi zu halten. Denn Chelsea wurde von der FIFA mit einer Transfersperre bis 2020 belegt, weil der Klub gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben soll.

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Spieler verkaufen könnten die "Blues" dennoch – es gibt nun folgende Varianten: Chelsea verlängert trotz langer Verletzungspause den Vertrag mit Hudson-Odoi vorzeitig und gibt dem Spieler damit das Zeichen, trotz Verletzung auch langfristig auf ihn zu setzen. Ansonsten wäre Hudson-Odoi spätestens im Sommer 2020 ablösefrei zu haben.

Oder der Club verkauft ihn bereits nach der laufenden Saison – in dem Fall könnte man möglicherweise noch eine angemessene Transfersumme erzielen, die aufgrund seiner schweren Verletzung jedoch deutlich gedrückt werden dürfte. Von der zuletzt kolportierten 50-Millionen-Euro-Forderung müsste Chelsea dann sicherlich abrücken.

Bessere Chancen für einen Wechsel zu Bayern trotz Verletzung?

Eine neue Chance für die Bayern? Vielleicht. Aber holt der Rekordmeister erneut einen verletzten Spieler, wie sie es bereits beim Rekordtransfer Luca Hernandez taten? Der französische Neuzugang war am Innenband im rechten Knie operiert worden und wird erst zum Saisonstart wieder fit sein.

Hudson-Odoi könnte im schlimmsten Fall sogar noch die gesamte Hinrunde der Spielzeit 19/20 verletzt ausfallen, wäre entsprechend kein kurzfristiger Ersatz für die im Sommer scheidenden Franck Ribery und Arjen Robben. In dem Fall würde Bayern auf den offensiven Außenbahnen nur mit Serge Gnabry, Kingsley Coman und dem jungen Alphonso Davies in die Saison starten. Ein großes Risiko, das die Wahrscheinlichkeit einer Verpflichtung deutlich mindert.

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