Außenbandteilriss im Knie : Bayerns Verletztenmisere vergrößert sich – weiterer Superstar fällt aus

James Rodriguez (r.) fehlt dem FC Bayern für mehrere Wochen.
James Rodriguez (r.) fehlt dem FC Bayern für mehrere Wochen.

Beim FC Bayern München lichten sich die Reihen in der Offensive. Jetzt hat sich ein weiterer Superstar schwer verletzt.

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14. November 2018, 16:00 Uhr

München | Der FC Bayern muss länger auf seinen Offensivprofi James Rodríguez verzichten. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwoch bekanntgab, hatte der Kolumbianer tags zuvor im Training einen Außenbandteilriss im linken Knie erlitten. Die Diagnose stellte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

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Der 27-Jährige müsse das Gelenk zunächst zehn Tage ruhigstellen, ehe Therapie und Reha beginnen könnten, hieß es. Eine genauere Prognose über die Ausfallzeit veröffentlichten die Bayern nicht. Womöglich kommt der Nationalspieler in diesem Kalenderjahr aber nicht mehr zum Einsatz.

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Coman wieder im Training

Neben James müssen die Bayern auch noch auf andere Offensivspieler verzichten. Aktuell stehen Trainer Nico Kovac Kingsley Coman, Corentin Tolisso, Arjen Robben, Thiago und Abwehrspieler Rafinha wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. Robbens Rückkehr in den Kader steht unmittelbar bevor. Kingsley Coman hat wieder mit dem Lauftraining begonnen und hofft auf ein Comeback noch im November. "Normalerweise bin ich in zwei Wochen zurück", verkündete der 22 Jahre alte Franzose bei einem Sponsorentermin. Ob er vor der Winterpause auch noch einmal spielen wird, das wisse er nicht. "Ich muss erst sehen, wie mein Fuß reagiert", sagt er. Coman hatte im ersten Saisonspiel einen Syndesmoseriss erlitten. In der Vorwoche absolvierte er erstmals eine Individualeinheit auf dem Rasen.

Der Flügelspieler ist ein Hoffnungsträger der Bayern für die Zukunft nach einer angekündigten Teamveränderung im nächsten Jahr. Auf den Umbruch angesprochen sagte er: "Natürlich sind wir eine bisschen ältere Mannschaft. Natürlich brauchen wir ein paar neue Spieler."

Bis dahin aber gelte es in München, den Sieben-Punkte-Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund aufzuholen. "Es ist brutal, wenn man auf die Tabelle schaut: Fünfter!", sagte Sandro Wagner. "Das kann nicht der Anspruch sein von Bayern München und von uns persönlich." Der Stürmer sagte: "Wir müssen dieses Jahr deutscher Meister werden. Alles andere wäre eine Riesen-Enttäuschung mit der Mannschaft. Wir haben mit Abstand die beste Mannschaft in Deutschland."

Wagner meinte, dass der Grund für das Formtief nur bei den Spielern liege. "Jeder einzelne muss schauen, dass er jetzt wieder seine Leistung bringt. Wir haben zu viele Spieler von den 18 oder 19, die grad fit sind, die nicht auf ihr Leistungsniveau kommen."

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