Leverkusens Zukunftsplanungen : Rudi Völler nach Rolfes-Verpflichtung: "Bei mir ist es ja auch mal endlich"

Simon Rolfes (Mitte) wurde am Montag als neuer Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen vorgestellt.
Simon Rolfes (Mitte) wurde am Montag als neuer Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen vorgestellt.

Simon Rolfes soll Rudi Völler in absehbarer Zeit als Sport-Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen beerben.

von
26. November 2018, 16:11 Uhr

Leverkusen | Simon Rolfes saß zwischen seinen Chefs Fernando Carro und Rudi Völler – ein lachendes Trio, das sich da am Montag bei Bayer Leverkusen präsentierte. Doch dann wurde es schnell auch ernst, als der künftige Bayer-Sportdirektor seine Zukunftsvorstellungen für den Fußball-Bundesligisten schilderte. Kurzfristig? "Die sportliche Situation verbessern." Und langfristig? "Man muss auch den Weitblick haben. Das ist eine spannende Aufgabe", bemerkte Rolfes.

Auch interessant: Kovac vor dem Aus? Diese Trainer wären für den FC Bayern interessant

"Simon ist Identifikationsfigur"

Diese Herausforderung beim Tabellenzwölften beginnt für den 36 Jahre alten Bayer-Ehrenspielführer Rolfes offiziell an diesem Samstag. Von diesem Zeitpunkt an läuft sein Vertrag, der nach Angaben von Carro, Vorsitzender der Bayer-Geschäftsführer, bis zum 30. Juni 2024 datiert ist. "Simon ist eine Identifikationsfigur", sagte Carro in dem Bewusstsein, dass Rolfes im Lauf der Folgejahre das Erbe von Sport-Geschäftsführer Völler übernehmen wird.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Völler schaut in die Zukunft

"Bei mir ist es ja auch mal endlich" - Völler spielte ein wenig mit seinen 58 Jahren und der unweigerlichen Tatsache, dass er irgendwann einmal einen Nachfolger beim Werksclub braucht. Und den scheint Bayer im ehemaligen Leverkusener Profi Rolfes nun gefunden zu haben. Eigentlich war ein anderer vorgesehen. Doch Jonas Boldt, derzeit noch im Amt des Sportdirektors, wird den Verein nach Ende der Saison am 30. Juni 2019 mit unbekanntem Ziel verlassen und Rolfes bis dahin einarbeiten.

Boldt arbeitet Rolfes ein

Völler machte keinen Hehl daraus, dass der Zeitpunkt der personellen Rochade ungewöhnlich ist: "Ich hatte mir das anders vorgestellt." Dass es Reibereien zwischen ihm und dem 36-jährigen Boldt gab, ließ Völler nur indirekt erkennen: "Am Ende war es ein bisschen schwierig. Aber es gibt keinen Scherbenhaufen. Jonas ist weiter dabei." Zwischen ihm und Boldt werde es weiter "einen total offenen Umgang" geben, sagte Völler. Es werde "vernünftig" weitergehen. "Wir haben ein enges und total freundschaftliches Verhältnis", betonte Völler.

Rolfes muss sich nun der für ihn nicht einfachen Situation stellen. "Ich will es erfolgreich meistern", sagte er. Reizvoll sei es und eine Herzensangelegenheit. Sein generelles Ziel in der neuen Funktion: "Bayer da zu positionieren, wo Bayer schon viele Jahre hingehört." Und das ist für ihn die Champions League.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen