Kuriose Protestaktion : Löhmannsröben-Ausraster: FCK-Fans wollen DFB-Zentrale mit Cornflakes fluten

Einige Fans des 1. FC Kaiserslautern rufen zu einem kuriosen Protest gegen den DFB auf. Foto: imago/Picture Point LE
Einige Fans des 1. FC Kaiserslautern rufen zu einem kuriosen Protest gegen den DFB auf. Foto: imago/Picture Point LE

Da gegen einen ihrer Spieler ein Verfahren durch den DFB eingeleitet wurde, planen Kaiserslautern-Fans kuriose Rache.

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04. September 2018, 18:01 Uhr

Kaiserslautern | Die "Cornflakes"-Kritik von Kaiserslautern-Profi Jan Löhmannsröben an einem Schiedsrichter zieht weiter Kreise. Nachdem der Abwehrspieler am Sonntag mit einem jetzt schon zum Kult gewordenen Interview ("Der soll erstmal Cornflakes zählen") in die Schlagzeilen geraten und von vielen Fans dafür gefeiert worden war, haben sich nun einige Anhänger des Drittligisten einen besonderen Gag einfallen lassen.

FCK-Profi Jan Löhmannsröben. Foto: imago/Eibner
imago/Eibner
FCK-Profi Jan Löhmannsröben. Foto: imago/Eibner

Mit einer kuriosen Protestaktion wollen sie sich darüber beschweren, dass gegen Löhmannsröben nach dessen kritischen Äußerungen ein Ermittlungsverfahren durch den DFB eingeleitet worden ist. Der Deutsche Fußballbund würde einmal mehr beweisen, "dass er sich immer weiter von seiner Basis entfernt", heißt es in einer Mitteilung von zwei Initiatoren der Aktion.

Deshalb seien nun die Fans des FCK aufgerufen, "möglichst viele Cornflakes-Packungen zu kaufen und diese bis zum 11. September an die DFB-Zentrale nach Frankfurt zu senden. Mögen die Herren vor Ort nach der glitzernden Länderspielpause die Überraschung bekommen, die sie verdienen. Lasst uns einen Protest auslösen, wie er typisch für die Fan-Gemeinde des FCK ist. Kreativ, aber auf den Punkt gebracht."

Sollte die Aktion von vielen Fans umgesetzt werden, droht der DFB-Zentrale eine Flut an Knusperflakes. Den einen oder anderen Unterstützer scheint der Aufruf im Netz jedenfalls schon gefunden zu haben:

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Der Spieler selbst hatte seine Aussagen am Montag revidiert und sich teilweise für seinen Ausbruch entschuldigt. "Dass ich dann im Interview direkt nach dem Spiel vielleicht ein wenig emotionaler bin, sorry. Der Fußball lebt doch von Emotionen", hatte der 27-Jährige in einer Mitteilung erklärt. Dennoch ist davon auszugehen, dass der DFB sein Ermittlungsverfahren nicht annulliert und der Spieler möglicherweise bestraft wird.

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