zur Navigation springen

Interview mit Hansa-Co-Trainer Michael Hartmann : Die jungen Leute bestmöglich fördern

vom

Zusätzliche Aufgabe für den Co-Trainer der Profis unseres Zweitligisten FC Hansa Rostock, Michael Hartmann: Er wird auch Sportlicher Leiter für den Leistungsbereich der U 23, A- und B- Junioren. Wir sprachen mit ihm.

svz.de von
erstellt am 09.Jun.2011 | 10:05 Uhr

Rostock | Zusätzliche Aufgabe für den Co-Trainer der Profis des Fußball-Zweitligisten FC Hansa, Michael Hartmann: Er wird wie berichtet auch Sportlicher Leiter für den Leistungsbereich der U 23, A- und B- Junioren. Unser Mitarbeiter Arne Taron sprach mit Michael Hartmann.

Herr Hartmann, Sportlicher Leiter für den Nachwuchsbereich, das bedeutet neben dem Job als Co-Trainer doch ziemliche Mehrarbeit für Sie?

Hartmann: Sicher ist es Mehrarbeit, aber eigentlich habe ich auch schon vorher versucht, viele Sachen umzusetzen, und die ganze Saison über den Kontakt zum Jugendbereich sehr eng gehalten. In den vergangenen Jahren sind da viele Dinge nicht so gut gelaufen. Die Zusammenarbeit muss definitiv weiter verbessert werden. Gemeinsam mit Nachwuchsleiter Juri Schlünz werde ich das weiterhin intensiv vorantreiben. Ich freue mich sehr auf diese tolle Herausforderung und die kommenden Aufgaben. Darüber hinaus verspreche ich mir viel Unterstützung durch das Team aller Nachwuchstrainer.

Wie bitter ist in diesem Zusammenhang der Abstieg der B-Junioren aus der Bundesliga?

Natürlich ist das sehr bitter. Wir haben Probleme in den Jahrgängen 1995 und 1996. Uns war klar, dass es in der Saison 2011/12 für die B-Junioren ohnehin sehr schwer geworden wäre. Dass wir aber in der abgelaufenen Serie abgestiegen sind, war unnötig. Das war so nicht zu erwarten, und die Mannschaft hatte auch wesentlich mehr Potenzial.

Es muss jetzt auch ein neuer Trainer für die B-Junioren gefunden werden.

Das ist richtig. Wir befinden uns momentan mit zwei, drei Kandidaten in Gesprächen. Da wird es bald Neuigkeiten geben.

Für die B-Junioren muss der direkte Wiederaufstieg das Ziel sein, oder?

Das wird alles andere als ein Selbstläufer und sehr schwer. Aber anzustreben ist es natürlich. Wir müssen in Zukunft auch in diesem Bereich wieder in der höchsten Liga spielen.

Was sind die Ziele Ihrer Arbeit und wie ist sie mit dem Amt als Co-Trainer im Lizenzbereich zu vereinbaren?

Die Co-Trainer-Position hat natürlich Priorität. Es ist gut, dass wir mit der ersten Mannschaft recht früh wieder anfangen (Pfingstmontag um 14 Uhr ist Trainingsstart - d. Red.) und die Nachwuchsteams jetzt erst einmal Pause haben. Das passt ganz gut. Grundsätzlich sollen sich Profi- und Nachwuchsbereich weiter einander annähern. Es geht darum, die jungen Leute bestmöglich zu führen und zu fördern. In Sachen Trainingsinhalte und Scouting soll zusammen mit den Verantwortlichen der einzelnen Teams die Qualität weiter vorangetrieben werden. Da werde ich auch versuchen, so oft wie möglich bei den Einheiten zu sein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen