Basketball-Bundesliga : Bayern gewinnt Topspiel: Ein Bryant reicht Gießen nicht

Bayerns Petteri Koponen (r) versucht Gießens John Bryant zu blocken.
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Bayerns Petteri Koponen (r) versucht Gießens John Bryant zu blocken.

Der frühere Münchner Basketball-Profi Bryant erzielt gegen sein Ex-Team 30 Punkte. Die Münchner gehen ungeschlagen in die Länderspielpause. Auch ALBA Berlin und Bamberg sind erfolgreich.

svz.de von
25. November 2018, 20:06 Uhr

Ein überragender John Bryant war zu wenig: Der Center der Gießen 46ers ärgerte den deutschen Basketballmeister FC Bayern München lange Zeit, doch am Ende siegte der Tabellenführer. 94:79 gewann der Titelverteidiger das Bundesliga-Spitzenspiel.

Die Münchner gehen mit neun Siegen aus neun Spielen mit einer makellosen Bilanz in die Länderspielpause. Die Überraschungsmannschaft Gießen bleibt mit 12:6-Punkten in der oberen Hälfte.

Center Bryant sorgte bei seinem früheren Verein immer wieder für Probleme. 14 Zähler erzielte der US-Amerikaner bereits in den ersten 20 Minuten. Am Ende kam der 31-Jährige auf 30 Punkte und zwölf Rebounds. «Ich will das Beste für das Team. Heute brauchte sie Punkte», sagte Bryant nach dem Spiel bei «Telekomsport».

Die Entscheidung in einem lange hochklassigen Match fiel nach 31 Minuten. Die Gastgeber konnten sich beim Stand von 70:68 mit einem 9:0-Lauf absetzen, Gießen und ihr Top-Star hatten keine Antwort mehr parat. «Hätten wir nicht so viele Ballverluste gehabt, wäre ein Sieg möglich gewesen», monierte Bryant.

Bayern-Verfolger ALBA Berlin eilt auch mit Personalproblemen von Sieg zu Sieg. Bei s.Oliver Würzburg gelang dem Vizemeister am Samstagabend ein 94:75. Nationalspieler Niels Giffey war mit 25 Punkten der Garant für den sieben Erfolg im achten Match. «Es fühlt sich nicht an, als hätten wir irgendwelche Lücken», sagte Giffey und sprach vor allem den 17 Jahre alten Guard Franz Wagner (13 Punkte) an. «Das macht richtig Spaß mit der jungen Truppe», erklärte Giffey.

Auch Brose Bamberg (12:4) bleibt als Tabellendritter in Lauerstellung. Gegen Science City Jena erledigte der Ex-Meister nach anfänglichen Problemen beim 99:67 seine Pflichtaufgabe. «Nach der Pause haben wir unseren Rhythmus gefunden», sagte Bamberg-Trainer Ainars Bagatskis.

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