Grand-Slam-Turnier in Wimbledon : Wegen Lustlosigkeit – Australischer Tennisspieler muss hohe Strafe zahlen

Bernard Tomic verlor sein Erstrunden-Match in Wimbledon sang- und klanglos.
Bernard Tomic verlor sein Erstrunden-Match in Wimbledon sang- und klanglos.

Dem Australier Bernard Tomic wird vorgeworfen, er habe in seinem Wimbledon-Match nicht professionell agiert.

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04. Juli 2019, 15:10 Uhr

London | Der australische Tennisprofi Bernard Tomic muss beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon 45.000 Pfund Strafe zahlen. Das teilte der Turnierveranstalter am Donnerstag mit. Er hatte sein Auftaktspiel gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga am Dienstag in nur 58 Minuten 2:6, 1:6, 4:6 verloren. Es war das zweitkürzeste Herren-Match der Wimbledon-Geschichte.

Weil er nicht die professionellen Standards befolgt haben soll, sei der 26-Jährige zu der Höchststrafe von umgerechnet rund 50.000 Euro verurteilt worden. Das entspricht der Summe des Preisgeldes für die erste Runde.

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In den Statuten von Wimbledon ist festgelegt, dass Spieler mit ihrer Leistung "professionelle Standards" erfüllen müssen. Das sei bei Tomic nicht der Fall gewesen, hieß es in der Mitteilung. Der Australier spielte angeblich lustlos und schlug viele einfache Bälle ins Netz und lief einigen erreichbaren Bälle gar nicht erst hinterher. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel war sich Tomic keiner Schuld bewusst: "Ich denke, ich habe so gut gespielt, wie ich konnte. Ich habe einfach schrecklich gespielt und er hat 24 Asse oder so serviert."

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