Schock bei WM-Training : Ruderer kentert mit Boot in der Donau – tot

Der Deutschlandachter auf der Trainingsstrecke zur Ruder-WM in Österreich.
Der Deutschlandachter auf der Trainingsstrecke zur Ruder-WM in Österreich.

Beim Training zur Ruder-WM ist ein Behindertensportler aus Weißrussland in seinem Boot tödlich verunglückt.

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21. August 2019, 18:35 Uhr

Ottensheim | Bei den Vorbereitungen zur Ruder-Weltmeisterschaft in Ottensheim bei Linz in Österreich ist am Mittwoch ein Sportler ums Leben gekommen. Das Boot des 33-jährigen Behindertensportlers aus Weißrussland war am frühen Nachmittag laut Polizei in der Donau umgekippt.

Nach drei Stunden tot geborgen

Das Unglück passierte in Sichtweite von Feuerwehrtauchern. Rettungsschwimmer seien schnell vor Ort gewesen, der Rollstuhlfahrer habe sich aber nicht mehr an dem Boot festhalten können und sei untergegangen. Nach drei Stunden konnte er nur noch tot geborgen werden. An der Stelle beträgt die Wassertiefe etwa drei Meter.

Das mit Auslegern eigentlich gegen Kentern gesicherte Boot des Sportlers wurde von der Polizei sichergestellt. Der Vorfall hatte sich 20 Minuten nach Trainingsbeginn bei weitgehend normalen Wetterverhältnissen ereignet. Bei der Ruder-WM vom 25. August bis 1. September finden auch Wettbewerbe im Para-Sport statt.

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