Nach Horror-Trainingsunfall : Radsportler Christopher Froome: "Ich bin glücklich, heute hier zu sein"

Nach seinem Trainingsunfall wieder auf dem Weg der Besserung: Christopher Froome. Foto: dpa/Martin Rickett
Nach seinem Trainingsunfall wieder auf dem Weg der Besserung: Christopher Froome. Foto: dpa/Martin Rickett

Etienne. Tour-de-France-Sieger Froome hat sich nach seinem Sturz gemeldet und schaut schon optimistisch in die Zukunft.

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16. Juni 2019, 10:06 Uhr

St. Etienne | Drei Tage nach seinem verhängnisvollen Sturz hat sich Radprofi Chris Froome erstmals öffentlich zu Wort gemeldet und mit Demut für die zahlreichen Genesungswünsche bedankt. "Ich weiß, wie glücklich ich bin, heute hier zu sein, und wie viel ich allen Rettungsassistenten und medizinischen Mitarbeitern des Rennens schulde", sagte der 34 Jahre alte Brite am Samstag in einer Mitteilung seines Ineos-Teams. Das sei etwas, "das ich niemals erwartet hätte".

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Froome bedankte sich beim Team, bei den Fans, Ärzten und seiner Familie für die großartige Unterstützung. Das Ausmaß dieser Anteilnahme habe ihn demütig gemacht.

Der Brite war am vorigen Mittwoch bei der Streckenbesichtigung für das Zeitfahren beim Critérium du Dauphiné in Roanne mit 55 km/h in eine Mauer gerast und hatte sich dabei den rechten Oberschenkel, den Ellbogen und einige Rippen gebrochen. Einen Tag nach dem Sturz war er in der Uniklinik in St. Etienne erfolgreich operiert worden.

Auf einem aktuellen Foto ist Froome im Krankenbett liegend zu sehen - zaghaft lächelnd und mit hoch gerecktem Daumen. Sein Blick geht nun wieder nach vorn. "Dies ist zwar ein Rückschlag, aber ich konzentriere mich auf die Zukunft", betonte Froome. Der Weg zur Genesung sei noch weit, aber er sei voll und ganz darauf konzentriert, wieder zu seinem besten Niveau zurückzufinden.

Mut macht Froome sicher auch, dass Wout Poels an diesem Samstag die Königsetappe des 71. Critérium du Dauphiné gewonnen hat: Mit dem Niederländer war er vor seinem Unfall auf der Strecke unterwegs.

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