Elfmeter nicht gegeben : Nach Bayern-Pleite: Schalke-Fan erstattet Anzeige gegen Schiedsrichter

Strittige Szene: Das Schiedsrichterteam hatte am vergangenen Samstag bei vermeintlichen Handspielen der FCB-Profis Benjamin Pavard (Foto) und Ivan Perisic nicht eingegriffen.
Strittige Szene: Das Schiedsrichterteam hatte am vergangenen Samstag bei vermeintlichen Handspielen der FCB-Profis Benjamin Pavard (Foto) und Ivan Perisic nicht eingegriffen.

Die Heimniederlage des FC Schalke 04 gegen Bayern Münchenhat nicht jeder S04-Fan gut verarbeitet.

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27. August 2019, 14:29 Uhr

Gelsenkirchen | Kurioser Vorfall im Nachklapp des Bundesligaspiels zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern München: "Es gibt eine Anzeige gegen den Schiedsrichter und den Videoschiedsrichter", bestätigte eine Sprecherin der Polizei Gelsenkichen am Dienstag dem Sportinformationsdienst (SID). Bereits im Vorfeld hatte die Polizei den ungewöhnlichen Sachverhalt via Twitter verkündet – dieser werde nun geprüft und an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergegeben: "Die Polizei ist verpflichtet, der Anzeige nachzugehen."

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Während der Partie am vergangenen Samstagabend hatte Schiedsrichter Marco Fritz gleich zwei strittige Szenen gegen den Deutschen Rekordmeister und somit zugunsten des FC Schalke 04 nicht geahndet – auch der Videoassistent Bastian Dankert hatte bei vermeintlichen Handspielen der FCB-Profis Benjamin Pavard und Ivan Perisic nicht eingegriffen. Der Vorwurf des aufgebrachten Anhängers, der die Anzeige stellte: Betrug.

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Schalke-Fans sollten sich aber nicht allzu viel Hoffnung machen – eine Strafanzeige löst nur in ernsten Fällen auch offizielle Ermittlungen aus. Und richtig ernst konnten auch die Ermittler gestern nicht bleiben. So antwortete die Polizei bei Twitter auf die Nachfrage eines Nutzers, ob man sich auch wegen Spielen gegen Stuttgart oder Aue melden könne: "Melden können Sie sich immer bei uns. Wir würden auch Taschentücher stellen, wenn die letzten Tränen noch nicht getrocknet sind."

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